Zeit zum Schulterklopfen

das Erfolgsjahr überhaupt, im dritten Quartal zeichnet sich jetzt schon ein Rekord bei den Albumsverkäufen ab. 237 Millionen Tonträger in Langspielzeit liessen sich die Briten in diesem Jahr aus den Rippen leiern, was der These, (illegale) Downloads schadeten den Verkäufen, zumindest einen leichten Kratzer verpassen dürfte. Unter den Top-20-Platten – was den Verkauf angeht – finden sich dann auch Bands wie The Darkness, Scissor Sisters, The Streets, oder Dido (und auch Guns’n’Roses mit der Aufwärmung ihrer "Greatest Hits").

Eine andere Meldung von jenseits des Kanals könnte auch bei uns Beachtung finden: Da die Zahl der Single-Verkäufe kontinuierlich sinkt (für wen ist der Radio-Edit eigentlich wirklich interessant?), erwägt nun die BPI, ab 2005 die Verkaufszahlen von Ringtones in die reguläre Single-Chart-Bewertung mit einfliessen zu lassen. Nach Angaben von BPI-Präsident Peter Jamieson liegen die Verkauszahlen von Ringtones in diesem Jahr mit 165 Millionen Euro (bzw. 116 Mio. Pfund) über ihrem bisherigen Hoch. Das Ergebnis zeige, dass die Single-Verkäufe (inklusive hinzugefügter Single-Cds) um 9,4 Prozent wachsen würden, statt wie erwartet um 12 Prozent zu sinken.

Jetzt muss man nur noch hierzulande zwei Dinge nachvollziehen: Downloads müssen nicht zwingend den Verkäufen schaden. Und Ringtones können zwar einen bereichernden Charakter haben. Aber wie müssen dann die Werbespots im englischen Musikfernsehen aussehen, wenn man bei uns schon das Gefühl hat, nur noch Ringtone-Reklame zu sehen. Ach halt, stimmt. Sind ja die Singles…

Diese Meldung werden die Phono-Verbände – zumindest die "British Phonographic Industry" (BPI) – sowohl mit Wohlwollen als auch leichten Groll aufnehmen. 2004 war für die Insel das Erfolgsjahr überhaupt, im dritten Quartal zeichnet sich jetzt schon ein Rekord bei den Albumsverkäufen ab. 237 Millionen Tonträger in Langspielzeit liessen sich die Briten in diesem Jahr aus den Rippen leiern, was der These, (illegale) Downloads schadeten den Verkäufen, zumindest einen leichten Kratzer verpassen dürfte. Unter den Top-20-Platten – was den Verkauf angeht – finden sich dann auch Bands wie The Darkness, Scissor Sisters, The Streets, oder Dido (und auch Guns’n’Roses mit der Aufwärmung ihrer "Greatest Hits").nnEine andere Meldung von jenseits des Kanals könnte auch bei uns Beachtung finden: Da die Zahl der Single-Verkäufe kontinuierlich sinkt (für wen ist der Radio-Edit eigentlich wirklich interessant?), erwägt nun die BPI, ab 2005 die Verkaufszahlen von Ringtones in die reguläre Single-Chart-Bewertung mit einfliessen zu lassen. Nach Angaben von BPI-Präsident Peter Jamieson liegen die Verkauszahlen von Ringtones in diesem Jahr mit 165 Millionen Euro (bzw. 116 Mio. Pfund) über ihrem bisherigen Hoch. Das Ergebnis zeige, dass die Single-Verkäufe (inklusive hinzugefügter Single-Cds) um 9,4 Prozent wachsen würden, statt wie erwartet um 12 Prozent zu sinken.nnJetzt muss man nur noch hierzulande zwei Dinge nachvollziehen: Downloads müssen nicht zwingend den Verkäufen schaden. Und Ringtones können zwar einen bereichernden Charakter haben. Aber wie müssen dann die Werbespots im englischen Musikfernsehen aussehen, wenn man bei uns schon das Gefühl hat, nur noch Ringtone-Reklame zu sehen. Ach halt, stimmt. Sind ja die Singles…

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