Zeit zum Angeben: SPEX für Medienpreis Lead-Award nominiert

Frohe Botschaft in eigener Sache: Zum ersten Mal ist SPEX in der Kategorie Zeitschriften als »Lead-Magazin des Jahres« nominiert.

Die aus 100 Fachleuten bestehende Jury der Lead-Academy befand nach sorgfältiger Sichtung: »Das Musikmagazin SPEX hat in den letzten Jahren Popkultur und Politik auf herausragende, innovative Weise verbunden und somit in seinem Segment einen wesentlichen Beitrag gegen die Korrosion und Zerstörung demokratischer, aufklärerischer Werte geleistet.« SPEX habe »trotz begrenzter finanzieller Mittel überdurchschnittlich viele innovative, frische, blattmacherische Mittel entwickelt und ausprobiert.« Die Redaktion habe dadurch unter Beweis gestellt, dass »ökonomische Schranken durch kreativen Input und Ideenreichtum durchbrochen werden können.«

Eine weitere Lead-Award-Nominierung gab es 2016 in der Kategorie »Beitrag des Jahres« für die große Titelstrecke in SPEX N°364: Deutschland, was jetzt? Einer der Beiträge der Strecke, die Lebensgeschichte des aus Niger geflüchteten Oumar, ist hier nachzulesen.

Schon früher war SPEX für einzelne Beiträge nominiert und gewann unter anderem 2004 einen goldenen Lead-Award für die Modestrecke »Jigsawpuzzle« und 2012 Bronze für die Titelstory »Lady Gaga natürlich«, fotografiert von Wolfgang Tillmans (das Heft kann versandkostenfrei online bestellt werden).

Alle nominierten Beiträge, insgesamt rund 280 Arbeiten aus der deutschen Medien- und Kreativszene, sind schon jetzt im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. Oktober. In der Königsdisziplin  »Leadmagazin des Jahres« treten 2016 neben SPEX das SZ-Magazin und Vice an. Am 10. Oktober werden die Preise verliehen.

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