Zack, Zack, das war’s

Der Engländer Jon Savage gilt seit Jahrzehnten als einer der wichtigsten und originellsten Autoren zu popkulturellen Themen. 
Im Herbst letzten Jahres erschien sein neues Buch »Teenage – Die Erfindung der Jugend (1875-1945)«, das er nun auf einer Lesereise durch Deutschland vorstellt. Es ist eine monumentale Kulturgeschichte von Jugendbewegungen, -Moden, -Musiken und -Mentalitäten, die widerlegt, dass der Teenager eine Erfindung der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts ist. Unter dem Titel »Dreams Come True – Classic First Wave Electro 82-87« hat Savage zudem eine Compilation herausgegeben, welche schillernde Electro-Tracks aus der beschleunigten Zeit zwischen Post-Punk, Hiphop im embryonalen Stadium und den ersten Zuckungen von Techno und Acid-House versammelt. Im Interview mit Klaus Walter berichtet Savage von seiner Jugend in London, dem Modell des konstruierten Teenagers, den Wurzeln des Rock’n’Rolls und seiner Beziehung zu Pet Shop Boys-Sänger Neil Tennant.

Jon Savage Teenager 1920s
Ein amerikanischer Teenager in den 1920er Jahren: Ein Traum von Jugend – »Davon singt Neil Tennant in ›Being Boring‹: ein fantastischer Song darüber, wie man dort hinkommt, wie man seine Träume realisiert. Wie man der wird, der man sein will. Bloß nicht langweilig.« (Jon Savage)

(Foto: CC freeparking / Flickr)

Wann und wo waren Sie Teenager und wie war das?
    Wenn man die klassische Altersdefinition von ›Teenage‹ zu Grunde legt, also vierzehn bis vierundzwanzig, dann war ich ein Teenager zwischen 1967 und 1977. Das waren wichtige Jahre in der Popkultur. 1967 zogen meine Eltern nach London, vorher hatten wir in einer Vorstadt gewohnt. Ich wechselte die Schule, war isoliert und gelangweilt. Also zog ich mich in mein Zimmer zurück und war absolut besessen von allem, was mit Pop zu tun hatte. Ich lief nach Soho, um nach Schallplatten zu suchen – ich hatte also schon mit vierzehn diese London-Erfahrung des Herumlaufens. Damals sah ich meine erste Band, Spooky Tooth, die waren großartig. Und dann sah ich The Who …

Haben Sie jemals deren Slogan »Hope I Die Before I Get Old« auf sich selbst bezogen? »My Generation« ist doch einer der klassischen Teenage-Songs.
    Nein, ich dachte immer, dass das Leben mit dem Alter besser werden würde. Das, was ich wollte, war eben nicht vorgesehen in den üblichen Karriereplänen. Ich konnte da nicht irgendeine Prüfung ablegen, ich musste selbst herausfinden, was ich will. Und arbeiten.
 
Hatte die Popmusik für Sie die Funktion der Abgrenzung von der älteren Generation?
    Ich bin 1953 geboren, am Ende des Babybooms der Nachkriegsjahre. Der Krieg war noch sehr präsent. Da gab es einen großen Graben zwischen den Generationen. Und die Musik spielte dabei eine wichtige Rolle. Meine Eltern haben mir verboten, die Rolling Stones im Fernsehen anzuschauen. Dafür mußte ich zu meinen Großeltern gehen. Mein Großvater hatte in den zwanziger Jahren den Jazz geliebt und er fand die Rolling Stones super. Meine Eltern dachten, ich würde schon irgendwann aus der Popmusik rauswachsen, aber da haben sie sich getäuscht. (lacht)

Jon Savage

Jon Savage, Jahrgang 1953, wurde in den siebziger Jahren zunächst als Autor der britischen »Sounds« bekannt. 1980 wechselte er zu »The Face«, elf Jahre später veröffentlichte er mit »England’s Dreaming« das Standardwerk zu Punk in England.

(Foto: © Caroline Cowell)

Ist das Schreiben über Pop eine Methode, die Jugend zu verlängern?
    Nein, natürlich habe ich darüber nachgedacht, ich hätte niemals ein Buch wie »Teenage« schreiben können, ohne mein eigenes Verhältnis zu meiner Jugend zu klären. Ich bin heute sehr erwachsen. All die ›bösen Dinge‹, die man in der Jugend macht, mache ich nicht mehr oder nur ganz selten. Ich trinke nicht mehr, ich nehme nur ganz selten Drogen, ich habe nicht mehr viel Sex, ich führe ein sehr langweiliges Leben. Ich mache Yoga und ernähre mich gesund…

    Ich komme gut mit meiner Mutter aus, ich erfülle meine Pflichten, zahle meine Steuern, befolge das Gesetz. Ich bin ein langweilger Bastard. Schließlich kannst du kein Teenager mehr sein, wenn du 55 bist. In meinem Buch gibt es einige Warnungen, was passiert wenn man die Jugend immer weiter verlängert. Vor allem die Geschichte von Dorian Gray, der Roman von Oscar Wilde, der mit einer Katastrophe endet.

    Was die Musik angeht: Popmusik war schon immer eine Angelegenheit der Jugend. Aber wie wir alle wissen machen viele Musiker ihr ganzes Leben lang Musik. Und ich mag Musik. Nicht unbedingt die Musik, die Teenager heute hören, moderne Rockmusik zum Beispiel, da habe ich das Gefühl, das alles schon mal gehört zu haben. Und ich höre viel alte Musik auf dem iPod, darüber schreibe ich auch Kritiken. Ich bevorzuge Musik, der man anhört, dass sie modern ist, dass sie nur 2008 oder 2009 entstanden sein kein. Techno vom Kompakt-Label zum Beispiel, das ist fantastisch.

Aber Sie hören das nicht in Clubs, oder?
    Nein, ich kann nicht mehr in Nightclubs gehen. Selbst als ich das noch getan habe, wollte ich nie die Drogen nehmen, mit denen Du die ganze Nacht wachbleiben willst. Das ging mir schon vor zwanzig Jahren so, als ich im Hacienda-Club in Manchester Platten aufgelegt habe: »Oh, es ist schon halb zwölf, ich gehe jetzt nach hause, Bye Bye« (lacht). Ich hasse Kokain, ich habe nur ein einziges Mal Ecstasy genommen. Ich will einfach nicht mehr die ganze Nacht in verdammten Nightclubs rumhängen, sorry! Das heißt aber nicht, dass ich die Musik nicht mag.

Ihr Buch heißt »Teenage – Die Erfindung der Jugend (1875-1945)«. Ich bin über den Begriff Erfindung gestolpert. Wer hat die Jugend erfunden?
    Vor allem die Amerikaner, aber auch die Europäer. Amerika, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, all diese Länder haben ihren Beitrag zur Erfindung der Jugend geleistet. In den alten Zeiten gab es keine Phase zwischen der Kindheit und dem Erwachsenenleben. Man wurde direkt vom Kind zum Erwachsenen. Du bist sofort arbeiten gegangen oder zur Armee, hast geheiratet, zack, zack, das war’s. Dann kam die Deutsche Romantik, Goethe vor allem, und die Englische Romantik. Die fingen an sich Gedanken zu machen über ein spezifisch jugendliches Bewußtsein und Daseinsform. Viele dieser Bücher könnten gerade erst gestern geschrieben worden sein, sie sind fantastisch. Der amerikanische Psychologe G. Stanley Hall hat 1904 das Buch »Adoleszenz« veröffentlicht. Er war der erste, der systematisch diese neue Altersgruppe zwischen Kindheit und Erwachsensein definiert hat. Und er hat den Zeitraum der Adoleszenz in Zahlen definiert: von vierzehn bis vierundzwanzig.

    Genau diese Altersdefinition – 14 bis 24 – galt nach dem Zweiten für den neu entstehenden Teenager-Markt. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts beginnt die Massengesellschaft. Wir sind nicht mehr in der Monarchie, wir leben nicht mehr unter einer Feudalherrschaft, wir leben in der Massengesellschaft. Wir haben die Indutrialisierung, die Massenproduktion, die Urbanisierung, die Massenmedien. Und die Jugend ist ein Teil dieser Entwicklung. So kommt es in diesen Ländern zu verschiedenen Definitionen von Jugend. In England hatte man die Pfadfinder, es gab Versuche, die Jugend zu militarisieren, am stärksten bei der Hitler-Jugend in Deutschland. Die Idee war: Jugend führt Jugend – und mit diesem Konzept waren die Nazis sehr erfolgreich. In Amerika hat sich zur selben Zeit eine andere Definition von Jugend entwickelt. Die Amerikaner hatten schreckliche Probleme mit der Jugend, eine große Jugendkriminalität in den Zwanzigern, tiefe Armut in den Dreißigern, junge Hobos im ganzen Land. Also fragte man sich: was können wir mit der Jugend machen? Und durch den Jazz, vor allem den Swing und die Popkultur entsteht das Konzept vom Jugendlichen als Konsument. Das war die Geburt des Teenagers, 1944 tauchte zum ersten Mal das Wort Teenager auf.

Welche Rolle spielte der Jazz, vor allem der Swing bei der Erfindung der Jugend?

    Der Swing kam als fertig geschnürtes, integriertes Paket daher: man konnte den Swing im Radio hören, das Publikum wurde zum Mitmachen aufgefordert, er hatte seinen eigenen Slang, einen Jive, ein eigenes Vokabular, das aus dem Schwarzen Amerika stammt, von Leuten wie Cab Calloway. Es gab diesen großen Einfluss der schwarzen Kultur auf die Weiße, so wie wir es heute aus dem Hiphop kennen. Swing ist einer der ersten kompletten Lebensstile für Jugendliche, der sich um Musik dreht. Hier entwickelt die amerikanische Jugend zum ersten Mal ein Bewußtsein für ihren Status: wir sind Jugend!

Ein interessantes Kapitel widmen Sie der Swingjugend in Deutschland. Warum haben die Nazis den Swing so gehaßt oder andersrum: warum hat der Swing sich so geeignet als Medium des Protests und der Subversion? Wie konnte der Swing zu einem Sammelbecken der Opposition werden?
    Die Haltung der deutschen Bevölkerung zum Jazz war gespalten, aber die Nazis haben ihn gehaßt. Sie sprachen von – verzeihen Sie das Wort – Nigger- und Juden-Musik. Aber Josef Goebbels war klug genug um zu erkennen, dass der Jazz für junge Leute eine Attraktion war, auch eine Art Medizin in Kriegsjahren. Also ließ er die deutsche Jugend diesem ›Ersatz-Jazz‹ (Ersatz im Original auf dt., Anm. d. Aut.) hören.

    In meinem Buch zitiere ich den Brief eines New Yorkers, der 1938 einem Freund in Deutschland schreibt: »Ich weiß, dass wir Freunde sein können, denn im Swing geht es doch darum, die Grenzen zu überschreiten, die Grenzen von Nationen und Politik hinter sich zu lassen.« Dasselbe passierte in Frankreich mit den Zazous. Die Swingkids (oder: »Swingheinis«*, Anm. d. Red.) und die Zazous wollten einfach so leben wie sie wollten, verrückte Klamotten tragen und aufregende Musik hören. Und das war im Nazi-Deutschland unmöglich. Da gab die Hitlerjugend den Ton an. 1939 waren 86 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren in der Hitlerjugend und Hitler selbst wollte 100 Prozent. Swingclubs gab es in vielen deutschen Großstädten, in Frankfurt, in Leipzig. Aber in Hamburg gab es eine Szene von reichen Bürgerkindern, die englische Klamotten trugen, um aufzufallen und zu schockieren, im Grunde wie später die Punks. Wenn sie ein Foto von Hitler sahen, dann spuckten sie darauf. Sie liefen äußerst affektiert durch die Gegend und irritierten ihre Umgebung.

    In Hamburg wurde 1942 eine Reihe von Jazzkonzerten von der Gestapo gesprengt. Das trug zur weiteren Politisierung der Swingjugend bei. Sie wurden verhaftet und verprügelt und am Ende in Konzentrationslager geschleppt oder an die Ostfront geschickt. Thorsten Müller, einer der Aktivisten der Hamburger Swingkids, wurde verhaftet, weil die Swingjugend sich mit der Widerstandsgruppe Weiße Rose verbündet hatte. Im Verhör wurde er nach Jazz gefragt und der Gestapomann sagte wörtlich: Alles, was mit Duke Ellington beginnt, endet mit einem Angriff auf das Leben des Führers.

Es gibt das berüchtigte Zitat von Sam Phillips, Gründer der Plattenfirma Sun: »Wenn ich einen Weißen mit der Stimme und dem Feeling eines Negers finden könnte, wäre ich Millionär.« Das war 1953. Kurz darauf unterschreibt Elvis bei Sun-Records. Der weiße Mann als Türöffner für die Negermusik – auch keine Erfindung des Rock’n’Roll?
    Eine der interessanten Entdeckungen beim Schreiben des Buches war die Erkenntnis, dass die Baby Boomer-Generation der Nachkriegszeit eben nicht alles erfunden hat. Dass vieles von dem, was wir heute Jugendkultur nennen, schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts seinen Anfang nimmt. Ragtime etwa war unter Jugendlichen schon Ende des 19. Jahrhunderts sehr populär. Scott Joplin, der größte Star des Ragtime, war ein Schwarzer und er spielte vor einem jungen weißen Publikum. Einer der ersten Millionenhits wiederum war »Alexander’s Ragtime Band« von Irving Berlin, und der war ein Weißer Mann. Das ist die ewige Dialektik der amerikanischen Popkultur: Weiße kopieren und imitieren die Musik von Schwarzen aufgrund des Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft. Aber es gibt auch die Kehrseite: Leute wie Elvis Presley und Benny Goodman waren sehr ernsthaft interessiert an schwarzer Musik und haben sie bekannt gemacht. Als Elvis populär wurde hat er nicht gesagt, das habe ich mir alles selbst ausgedacht. Er hat sich fotografieren lassen mit Bobby Bland und anderen schwarzen Künstlern. Er hat ihnen immer Respekt gezollt. Dadurch wurden die Schwarzen Künstler sichtbarer.

    Es ist immer derselbe Deal: als Minderheit weißt du, dass du ausgebeutet wirst, aber du bekommst auch Sichtbarkeit.

Jon Savage

»In dem fast 600 Seiten starken Werk ›Teenage …‹ spannt Savage den ganz großen Bogen, er beleuchtet die Etablierung des Begiffs ›Adoleszenz‹ durch den amerikanischen Psychologen G. Stanley Hall genauso wie die Massenpanik vor Amok laufenden ›Juvenile Delinquents‹ in den USA des späten 19. Jahrhunderts; er landet bei den Wandervögeln, Oscar Wilde und den britischen ›Bright Young People‹.«

(Jan Kedves, Spex #315)

Sie haben gerade die Compilation »Dreams Come True (Electro 82-87)« herausgegeben. Ihr Buch über die britische Punk-Geschichte heißt »England’s Dreaming«. Offenbar haben Sie ein Faible für Träume. Begriff in Ihrem Buch ist das Wort von Traumökonomie. Was ist das?
    Die Traumökonomie ist das, was Amerika der Welt verkauft – das klassische Beispiel ist natürlich Hollywood. L. Frank Baums »Zauberer von Oz« ist das Gründungsdokument der Traumökonomie und zugleich der Kommentar dazu, denn der Zauberer ist der Architekt der Traumökonomie. Also auf der einen Seite ist das alles Schall und Rauch und Illusion. Aber auf der anderen Seite leben die Menschen ihr Leben nach dieser Traumökonomie. Das ist wieder so eine Dialektik, es ist eben nicht nur einfach Verführung und falsches Bewußtsein. Die Leute leben da drin.

    Ich verbringe viel Zeit mit Tagträumen. Als Heranwachsender wußte ich zwar was ich wollte, aber nicht, wie ich es bekommen könnte. Diese Träume vom Leben waren sehr wichtig für mich. Als ich jung war wollte ich etwas werden, das auf keinem Karriereplan vorgesehen war. Davon singt Neil Tennant in »Being Boring«: ein fantastischer Song darüber, wie man dort hinkommt, wie man seine Träume realisiert. Wie man der wird, der man sein will. Bloß nicht langweilig.

Apropos Pet Shop Boys und Neil Tennant: Werden Sie eigentlich öfters auf Ihre Ähnlichkeit mit Neil Tennant angesprochen?
    Ich wurde mal gefragt ob wir Brüder sind. Und ich wurde mal gefragt, ob wir Liebhaber sind. Und nichts von beidem stimmt, das kann ich exklusiv enthüllen, Klaus. Wir sind seit langer Zeit Freunde, wir haben in den Achtzigern viel Zeit miteinander verbracht. Und wir sind beide schwule Männer in einem gewissen Alter. (lacht)

In Ihrem Buch erzählen Sie von einem hedonistischen englischen Jugend-Tribe namens Bright Young Things. Der Star der Bright Young Things heißt Steven Tennant. Ist er ein Vorfahre von Neil Tennant. Neil steht ja auf Ihrer Thanxlist?
    Nein, sie sind nicht verwandt, aber Steven Tennant ist eine faszinierende Figur. Ein bisschen wie Edie Sedgwick, Leute, die nie tatsächlich etwas produziert haben, deren Präsenz aber einen bestimmten Moment verkörpert. Man kann die Leute eben nicht immer nach dem beurteilen, was sie produzieren.

Eine Art immaterieller Produktion?
    Ja, genau, eine Traumproduktion. In beiden Fällen, Steve Tennant wie Edie Sedgwick, verblasst der Traum sehr schnell und was bleibt sind ein paar schöne Fotos.

Spex präsentiert Jon Savages Lesetour zu »Teenage: The Creation of Youth Culture« vom 05. Bis zum 13. März. Das Buch ist in deutscher Übersetzung (Conny Lösch) im Campus Verlag erschienen. Die Compilation »Dreams Come True – Classic First Wave Electro 82-87« ist via Domino Records erhältlich. Auf Trikont erscheint Ende März die Compilation zum Buch, »Teenage: The Creation of Youth. 1911 – 1946«.

* Anmerkung der Redaktion: Der Begriff »Swingheinis« wurde während der NS-Zeit seitens der Nazis als abwertender Begriff benutzt und nicht von den Hamburger Jugendlichen verwendet. Für die deutsche Fassung von »Teenage …« wurden beide inhaltlichen Fehler korrigiert.

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