YOUNG, FRESH AND NEW

n Begriff. Als Inhalt von Flüsterpropaganda, helle neue Hoffnung der nimmermüden Musikpresse auf Hypesuche oder schlicht als ein sowohl musikalisch als auch ästhetisch kaum überhör/-sehbaren Newcomer der Elektronischen Musik, geistert der gerade zwanzigjährige Edgar seit einem guten halben Jahr durch die Sphären und Spalten unserer kleinen Welt. Seine EP "Access Rhythm", die kürzlich auf WARP erschien, liess manchen Fachmann staunen und den Laien schon mal das Wort "Wunderkind" in den Mund nehmen. Es ist aber auch eine zu schöne Mischung: Edgar kommt aus der heiligen Stadt Detroit, hat mit allen dort ansässigen legendären Typen schon mal ein Bier oder mehr getrunken, seine Musik ist eine frische und aufregende, hochtechnische Ladung zwischen Post-Hiphop, Minimal Techno und Broken Beats, sein Aktions-Spektrum umfasst neben der bedingungslosen Liebe zur Musik auch Mode, Graphik-Design und Kunst-Installationen und zu guter letzt ist der junge Mann mit einem Look gesegnet, der ihn trotz Laptop-Kontext eher in die Nähe von androgynen Wesen wie Tiga, Safety Scissors oder Jake Fairley rückt. Kein Wunder, dass ihm aufmerksam gewordene Magazine wie etwa Dazed & Confused beim Foto-Shooting direkt das T-Shirt vom Leib reissen und ihn in zigarettenrauchender Verführer-Pose zum Pin-Up-Modell umfunktionieren. Momentan bereist Jimmy, ganz allein und mit zwei Laptops und einer kleinen Plattentasche im Gepäck, erstmals das alte Europa und gastierte am gestrigen Mittwoch Abend im Kölner Studio 672. Da die Anzahl von Menschen, auf die obige Beschreibung zutrifft, die also seinen Namen schon mal gehört haben, anscheinend doch noch nicht übertrieben hoch ist, konnte man nicht gerade von einem ausverkauften Haus sprechen, aber schließlich spielte zeitgleich auch der bei Menschen aller Musikgeschmäcker überaus beliebte Adam Green vor einem solchen, nämlich im Gebäude 9 in Köln-Deutz. Spaß gemacht hat’s trotzdem, was Edgar so an scharf geschnittenen Beats, warmen House-Atmosphären und Aphex Twinschem Geschredder aus seinen beiden Kisten kitzelte. Ein Wunderkind ist er sicher nicht, aber dass da ein hochsympathischer, hart und ernsthaft an einer neuartigen Idee von Elektronischer Musik arbeitender junger Mann voller Charme und Energie auf der kleinen Studio-Bühne stand, blieb selbst dem teilweise nur halbinteressiert in den Ecken kauernden Publikum nicht verborgen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte:

12.02 Berlin – Club Bastard /// 13.02. Rom – Metaverso /// 14.02 Leuven/ Belgien – Kulturama @ Stuk mit Plaid & Chris Clark /// 15.02. London/England – Lux Gallery (Invite Only: rave@warprecords.com) /// 19.02. Paris/Frankreich – Nouveau Casino /// 20.02. London – FESH @ 333 + Clone feat. Dexter & Serge /// 21.02. Amsterdam/Holland – Paradiso mit Plaid, Beans & Warp DJs /// 22.02. Hamburg – MFOC/ venue tbc, mit Adolf Noise

Aufmerksamen Lesern von angloamerikanischen Musikzeitschriften und SPEX-Kleingedrucktem, aber auch dem regelmäßigen Besucher gutsortierter Plattenläden ist der Name Jimmy Edgar längst ein Begriff. Als Inhalt von Flüsterpropaganda, helle neue Hoffnung der nimmermüden Musikpresse auf Hypesuche oder schlicht als ein sowohl musikalisch als auch ästhetisch kaum überhör/-sehbaren Newcomer der Elektronischen Musik, geistert der gerade zwanzigjährige Edgar seit einem guten halben Jahr durch die Sphären und Spalten unserer kleinen Welt. Seine EP "Access Rhythm", die kürzlich auf WARP erschien, liess manchen Fachmann staunen und den Laien schon mal das Wort "Wunderkind" in den Mund nehmen. Es ist aber auch eine zu schöne Mischung: Edgar kommt aus der heiligen Stadt Detroit, hat mit allen dort ansässigen legendären Typen schon mal ein Bier oder mehr getrunken, seine Musik ist eine frische und aufregende, hochtechnische Ladung zwischen Post-Hiphop, Minimal Techno und Broken Beats, sein Aktions-Spektrum umfasst neben der bedingungslosen Liebe zur Musik auch Mode, Graphik-Design und Kunst-Installationen und zu guter letzt ist der junge Mann mit einem Look gesegnet, der ihn trotz Laptop-Kontext eher in die Nähe von androgynen Wesen wie Tiga, Safety Scissors oder Jake Fairley rückt. Kein Wunder, dass ihm aufmerksam gewordene Magazine wie etwa Dazed & Confused beim Foto-Shooting direkt das T-Shirt vom Leib reissen und ihn in zigarettenrauchender Verführer-Pose zum Pin-Up-Modell umfunktionieren. Momentan bereist Jimmy, ganz allein und mit zwei Laptops und einer kleinen Plattentasche im Gepäck, erstmals das alte Europa und gastierte am gestrigen Mittwoch Abend im Kölner Studio 672. Da die Anzahl von Menschen, auf die obige Beschreibung zutrifft, die also seinen Namen schon mal gehört haben, anscheinend doch noch nicht übertrieben hoch ist, konnte man nicht gerade von einem ausverkauften Haus sprechen, aber schließlich spielte zeitgleich auch der bei Menschen aller Musikgeschmäcker überaus beliebte Adam Green vor einem solchen, nämlich im Gebäude 9 in Köln-Deutz. Spaß gemacht hat’s trotzdem, was Edgar so an scharf geschnittenen Beats, warmen House-Atmosphären und Aphex Twinschem Geschredder aus seinen beiden Kisten kitzelte. Ein Wunderkind ist er sicher nicht, aber dass da ein hochsympathischer, hart und ernsthaft an einer neuartigen Idee von Elektronischer Musik arbeitender junger Mann voller Charme und Energie auf der kleinen Studio-Bühne stand, blieb selbst dem teilweise nur halbinteressiert in den Ecken kauernden Publikum nicht verborgen. Wer sich selbst ein Bild machen möchte:

12.02 Berlin – Club Bastard /// 13.02. Rom – Metaverso /// 14.02 Leuven/ Belgien – Kulturama @ Stuk mit Plaid & Chris Clark /// 15.02. London/England – Lux Gallery (Invite Only: rave@warprecords.com) /// 19.02. Paris/Frankreich – Nouveau Casino /// 20.02. London – FESH @ 333 + Clone feat. Dexter & Serge /// 21.02. Amsterdam/Holland – Paradiso mit Plaid, Beans & Warp DJs /// 22.02. Hamburg – MFOC/ venue tbc, mit Adolf Noise

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