YES, MINISTER…

tspace“>In letzter Zeit bekommt man jedoch markige Worte von ihm serviert. So sei die Kunst, die beim Turner-Preis ausgezeichnet wurde "conceptual bullshit" und wenn das repräsentativ für britische Kunst stehen würde, sei sie nicht mehr zu retten. Rapper, im speziellen die der So Solid Crew, sind in den Augen Howells "macho idiots", die Waffen zu Mode-Accessoires hochstilisieren würden. Ganz aktuell sonderte der Herr Minister eine Meinung zu Videospielen ab, die ganz der spießig-reaktionären Linie seiner früheren Statements folgt: "I look at the video games my kids play… and I see no humanity at all, nothing that tries to highlight and underpin the finer virtues that are in people and society." Nun ja, zum Einen gehört zu den finer virtues einer Gesellschaft die richtige Wortwahl, nicht gerade eine Eigenschaft, mit der Howells in der Öffentlichkeit glänzt. Zum Zweiten ist Kunst nicht per se dazu da, dem Betrachter zu schmeicheln und drittens möchten wir es an dieser Stelle als problematisch bezeichnen, ein ganzes musikalisches Genre als machoistisch und debil zu verdammen. Im Schwarz-Weiß-Universum des Kulturministers haben diese Überlegungen aber scheinbar keinen Platz.

Oh je, arts and politics… Kim Howells ist ein seltsamer Typ. New Labour Mann, britischer Kulturminister, älteres Semester, aber das muss ja erst einmal nichts heißen.
In letzter Zeit bekommt man jedoch markige Worte von ihm serviert. So sei die Kunst, die beim Turner-Preis ausgezeichnet wurde "conceptual bullshit" und wenn das repräsentativ für britische Kunst stehen würde, sei sie nicht mehr zu retten. Rapper, im speziellen die der So Solid Crew, sind in den Augen Howells "macho idiots", die Waffen zu Mode-Accessoires hochstilisieren würden. Ganz aktuell sonderte der Herr Minister eine Meinung zu Videospielen ab, die ganz der spießig-reaktionären Linie seiner früheren Statements folgt: "I look at the video games my kids play… and I see no humanity at all, nothing that tries to highlight and underpin the finer virtues that are in people and society." Nun ja, zum Einen gehört zu den finer virtues einer Gesellschaft die richtige Wortwahl, nicht gerade eine Eigenschaft, mit der Howells in der Öffentlichkeit glänzt. Zum Zweiten ist Kunst nicht per se dazu da, dem Betrachter zu schmeicheln und drittens möchten wir es an dieser Stelle als problematisch bezeichnen, ein ganzes musikalisches Genre als machoistisch und debil zu verdammen. Im Schwarz-Weiß-Universum des Kulturministers haben diese Überlegungen aber scheinbar keinen Platz.

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