Die Bilder wirken wie eine Montage aus Luis Buñuels und Salvador Dalís »Andalusischer Hund«, Russ Meyers »Faster Pussycat, Kill, Kill« und der Fotografie Anton Corbijns für Joy Division: Gemeinsam haben Regisseur Barney Clay und die Yeah Yeah Yeahs im Vorfeld der Veröffentlichung des jüngsten YYYs-Albums die Trilogie »Snakesweat« lanciert: drei, jeweils rund 50 Sekunden lange Videos ohne direkten erkennbaren Zusammenhang zur Musik der New Yorker Band, »The Philosopher«, »The Scientist« und »The Black Widow« betitelt.

    Vielmehr sieht man schwarz-weiße, grobkörnige Bilder von Wüsten- und Steppenlandschaften, visuelle Ethno-, Futurismus- und Surrealismuszitate, dazu hört man literarische Bandaufnahmen aus dem Off. Zusammengenommen zeigt »Snakesweat« mehr den state of mind der Yeah Yeah Yeahs als klare Inspirationen für einzelne Dreiminüter.

    Nun ist auch die lange, siebenminütige Fassung von »Snakesweat« aufgetaucht, das amerikanische Onlinemagazin Pitchfork Media zeigt den Kurzfilm bis kommenden Dienstag.


VIDEO: Yeah Yeah Yeahs – Snakesweat


VIDEO: Ein andalusischer Hund


VIDEO: Faster Pussycat, Kill Kill


VIDEO: Joy Division – Atmosphere