Xenofeminismus: Vortrag im Hebbel am Ufer

(c) Laboria Cuboniks

Xenofeminismus sieht in den frotschrittlichen Technologien unserer Zeit das passende Austronautenfutter für die Reise in eine utopische Zukunft. Klingt spannend? Im Hebbel am Ufer in Berlin hält die Autorin Helen Hester am 20.03. zu dem Thema einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion. SPEX verlost Tickets.

Es ist eine althergebrachte Annahme des linken Spektrums, dass die Menschheit als autarke Bauerngesellschaft besser dran wäre als im heutigen neoliberalen Kapitalismus. Und darüber kann man sicherlich diskutieren. Man darf dabei allerdings nicht vergessen, dass die fortgeschrittenen Technologien und Infrastrukturen unserer Zeit einen Überfluss an nahrhaftem Astronautenfutter für die befreiten Utopien der Zukunft bieten. An diesem Punkt setzt der Xenofeminismus an, der sich auf das Manifest The Dialectic Of Sex von Shulamith Firestone beruft. Die Autorin argumentiert in ihrem Buch, dass die menschliche „Anhäufung von Techniken zur Beherrschung der Natur“ die Möglichkeit berge, das „Denkbare wirklich werden zu lassen“ – insbesondere was Körperlichkeit und biologische Reproduktion angeht.

So zitiert das Programm des Berliner Theaterkombinats Hebbel am Ufer Firestone, deren Ideen zum Xenofeminismus das Haus am 20. März um 19 Uhr einen Vortrag mit Podiumsdiskussion widmet. Den Vortrag wird die Autorin Helen Hester halten, die sich mit ihrem kürzlich veröffentlichten Werk Xenofeminism als Expertin zu dem Thema qualifiziert. Danach wird sie auf der Bühne mit Patricia Reed über das Thema diskutieren, die dem xenofeministischen Kollektiv Laboria Cuboniks angehört. Moderiert wird die Veranstaltung von SPEX-Autorin und Missy-Redakteurin Sonja Eismann, sie findet im Rahmen der vom HAU organisierten Reihe Fearless Speech statt. Richtig, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Wir verlosen 3×2 Tickets für die Veranstaltung Xenofeminismus – Für eine Politik der Entfremdung im Berliner HAU1 am 20. März. Zur Teilnahme am Gewinnspiel bitte bis zum 19. Dezember eine Mail mit dem Betreff „Xenofeminismus“ an gewinnen@spex.de schicken!

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