chen Rundfunks keine Sendungen mehr geben. Statt dessen wird es den ganzen Tag unter dem Titel "Sommerradio" (vermutlich nach dem hr-Hörfunkdirektor Heinz Sommer bennannt) einen Mix aus kurzen Magazinbeiträgen und Musik aus der Rotationsdose geben. Keine Programmstruktur und seichte Informationen den ganzen Tag über lassen kein qualitatives Programm erwarten. Neue "Sendestrecken" mit "Anmutung" soll es dann ab dem 01. September geben. Ob allerdings wirklich wieder ein "journalistische Qualitätsprogramm" entsteht, darf und muss bezweifelt werden.
Bereits am 16. Juli läuft auf hr1 dann das letzte Mal die Musiksendung "SchwarzWeiss – Musik in Farbe", die 2003 auf Platz 9 im SPEX-Leserpoll landete. Damit ist leider die Initiative "Rette dein Radio" mit ihrem Ziel gescheitert, "SchwarzWeiss" zu erhalten. Einen Teilerfolg gab es lediglich für die Rettung der Wortsendung "Der Tag", die ab dem 28. Juni auf hr2 ausgestrahlt wird.
Mit der Umstrukturierung von hr1 wird der kulturpolitische Kahlschlag fortgesetzt, der seit der Einsetzung des ehemaligen "heute-journal"-Moderators Helmut Reitze zum Indendaten des Hessischen Rundfunks begonnen hat. Der Wahl Reitzes zum Indendanten durch den Rundfunkrat der Anstalt war eine Ausweitung des Rundfunkrates durch "gesellschaftlich relevante Kräfte" vorausgegangen. So wurden der Beamtenbund, die hessischen Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, der Verband freier Berufe und der Bund der Vertriebenen auf Initiative des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in das Gremium aufgenommen, wodurch dieses seitdem eine konservative Mehrheit hat.
Seit dem Amtsantritt Reitzes im Januar 2003 wurden nun nahezu alle Programme des hr verändert. Politische Sendung im hessen fernsehen wie beispielsweise das mehrfach ausgezeichnete "Dienstag – Das starke Stück der Woche" wurden eingestellt. Nun findet man auf dem Sender die größte Dichte an Karnevals- und Unterhaltungssendungen. "hr XXL" wurde zu "you fm" um ein jüngeres Publikum anzusprechen, auf hr3 wurde die Musikspezialschiene, u.a. mit "Der Ball ist rund", der jetzt auf hr2 rollt, gestrichen.
Diese drastischen Kürzungen, begründet mit Einsparmaßnahmen sowie dem Ziel der Zielgruppenerweiterung, werfen auch die Frage nach dem Zweck der GEZ-Gebühren sowie dem öffentlich-rechtlichen Kulturauftrag auf. Es erscheint fraglich, ob der hessische Rundfunk wirklich mehr Publikum ansprechen kann. Der Unterschied zur Privaten Konkurrenz wird immer kleiner.

Die hessische Radiolandschaft wird ab 17. Juli bedeutend ärmer werden. Für die Zeit der hessischen Sommerferien bis zum 30. August wird es auf dem bisherigen Informationsradio des Hessischen Rundfunks keine Sendungen mehr geben. Statt dessen wird es den ganzen Tag unter dem Titel "Sommerradio" (vermutlich nach dem hr-Hörfunkdirektor Heinz Sommer bennannt) einen Mix aus kurzen Magazinbeiträgen und Musik aus der Rotationsdose geben. Keine Programmstruktur und seichte Informationen den ganzen Tag über lassen kein qualitatives Programm erwarten. Neue "Sendestrecken" mit "Anmutung" soll es dann ab dem 01. September geben. Ob allerdings wirklich wieder ein "journalistische Qualitätsprogramm" entsteht, darf und muss bezweifelt werden.nBereits am 16. Juli läuft auf hr1 dann das letzte Mal die Musiksendung "SchwarzWeiss – Musik in Farbe", die 2003 auf Platz 9 im SPEX-Leserpoll landete. Damit ist leider die Initiative "Rette dein Radio" mit ihrem Ziel gescheitert, "SchwarzWeiss" zu erhalten. Einen Teilerfolg gab es lediglich für die Rettung der Wortsendung "Der Tag", die ab dem 28. Juni auf hr2 ausgestrahlt wird.nMit der Umstrukturierung von hr1 wird der kulturpolitische Kahlschlag fortgesetzt, der seit der Einsetzung des ehemaligen "heute-journal"-Moderators Helmut Reitze zum Indendaten des Hessischen Rundfunks begonnen hat. Der Wahl Reitzes zum Indendanten durch den Rundfunkrat der Anstalt war eine Ausweitung des Rundfunkrates durch "gesellschaftlich relevante Kräfte" vorausgegangen. So wurden der Beamtenbund, die hessischen Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, der Verband freier Berufe und der Bund der Vertriebenen auf Initiative des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in das Gremium aufgenommen, wodurch dieses seitdem eine konservative Mehrheit hat.nSeit dem Amtsantritt Reitzes im Januar 2003 wurden nun nahezu alle Programme des hr verändert. Politische Sendung im hessen fernsehen wie beispielsweise das mehrfach ausgezeichnete "Dienstag – Das starke Stück der Woche" wurden eingestellt. Nun findet man auf dem Sender die größte Dichte an Karnevals- und Unterhaltungssendungen. "hr XXL" wurde zu "you fm" um ein jüngeres Publikum anzusprechen, auf hr3 wurde die Musikspezialschiene, u.a. mit "Der Ball ist rund", der jetzt auf hr2 rollt, gestrichen.nDiese drastischen Kürzungen, begründet mit Einsparmaßnahmen sowie dem Ziel der Zielgruppenerweiterung, werfen auch die Frage nach dem Zweck der GEZ-Gebühren sowie dem öffentlich-rechtlichen Kulturauftrag auf. Es erscheint fraglich, ob der hessische Rundfunk wirklich mehr Publikum ansprechen kann. Der Unterschied zur Privaten Konkurrenz wird immer kleiner.