Wir alle müssen Federn lassen

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    »Which way to turn when we're lost?« fragt der Sänger Hayden Thorpe am Ende von »Albatross«, dem ersten Song des am 9. Mai erscheinden Albums »Smother«, den seine Band Wild Beasts vor kurzem der Öffentlichkeit präsentierte. Es geht um Verlust und verpasste Chancen – Themen, die Thorpe im Songtext sehr allegorisch verpackt. Der im Titel erwähnte Albatros steht stellvertretend für die ausgeflogene Person, deren Abwesenheit den Sänger in Trauer und Selbstzweifel stürzt. Das Video zum Song, das hier in Kooperation mit tape.tv zum ersten Mal zu sehen ist, illustriert den Text mit eindrucksvollen Bildern, die offensichtlich stark durch Darren Aronofskys »Black Swan« und Pjotr Iljitsch Tschaikowskis »Schwanensee« inspiriert wurden.

    In träumerisch anmutenden Sequenzen steht eine weißgekleidete Balletttänzerin im Mittelpunkt, deren zunächst harmlosen Tanzübungen zunehmend durch expressive und abweisende Figuren abgelöst werden. Am Ende, so könnte man die Bilder deuten, verwandelt sie sich in einen Raben und vollzieht damit die Transformation vom reinen, unschuldigen Wesen zum dunklen, bösartigen Biest. Doch das ist nur eine mögliche Interpretation, die das Video zulässt. Die Botschaft, die sich aber auf jeden Fall einprägt, lautet: Wir alle müssen Federn lassen.


VIDEO: Wild Beasts – Albatross | Mehr Videos gibt es auf tape.tv!

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