We Call It Techno – Historiendoku

We Call It Techno!Stimmt, die Entstehungsgeschichte von Techno als gelebter Kultur in Deutschland hat so noch niemand dokumentiert. Zwar hat Regisseurin Maja Claasen vor zweieinhalb Jahren die Dokumentation »Feiern« veröffentlicht, doch darin beschäftigt sie sich mit diesem »Drei Tage wach«-Gefühl. Nun denn, am 28. Mai findet die Filmpremiere von »We Call It Techno« statt. Der Film wird seinem Untertitel »A Documentary About Germany’s Early Techno Scene And Culture« gerecht, indem er im Robert Johnson und damit einem der derzeit wichtigsten Clubs des Landes zum ersten Mal gezeigt wird. 
   Holger Wick und Maren Sextro produzieren üblicherweise das Techno-Magazin Slices, das als Umsonst-DVDs vierteljährlich in den Techno-Läden steht. Zu »We Call It Techno« schreiben sie unter anderem:

»…Auf der Berliner Loveparade 1991 treffen die lokalen Szenen erstmals aufeinander. Der Trend gerät zur Bewegung. Ein deutscher Summer of Love, der schlagartig Lebensläufe ändert und Karrieren loskickt. Das Prinzip Technosteht für Experimentieren, Grenzüberschreitung und Selbermachen. Aus Fans werden DJs oder Party-Veranstalter. Labels werden gegründet, Plattenläden eröffnet. Die Szene wächst. Eine eigene Welt entsteht. Netzwerke abseits der etablierten Strukturen werden gespannt. Für einen Moment lang scheint alles möglich…«.

Der Film lockt mit Kommentaren von u.a. Tanith, Sven Väth, Mike Ink., Ex-Spex-Redakteur Ralf Niemczyk und Frontpage-Gründer Jürgen Laarmann. Wick und Sextro kündigen an, bisher ungezeigtes Bildmaterial aus den Jahren 1988-1993 zu zeigen. »We Call It Techno« erscheint am 15. Juni als DVD, soll aber ausschließlich auf der Homepage der Produktionsfirma Sense Music verkauft werden. 

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