t erstmal DJ – und Popstartum, Börsenspekulanz oder Dot.Com-Gründung, denkt nicht mal an eine Lehre, ein Studium oder sonstige Ausbildungen. Setzt oder legt Euch einfach irgendwo hin und schreibt, der Rest erledigt sich (fast) von allein. Hauptsache es ist irgendwie lustig und frech und taugt vor allem im Buchformat als funktionierende Marke, die ohne großes Zögern seitens der Käuferschaft ihren reissenden Absatz findet. Denn wie genannter Artkel auszuplaudern weiß, explodieren gerade die Vorschüsse im Belletristik-Markt, dass die Tresorwände nur so wackeln. Ein paar Kostproben gefällig (ohne Gewähr)?

Rebecca Casati ("Hey Hey Hey"): 100.000 Euro

Florian Illies (f. s. nächstes Buch): 500.000 Euro

Thomas Hettche ("Arbogast"): 110.000 Euro

Michel Houellebecq (f. "Plattform"-Taschenbuchrechte): 250.000 Euro

Sven Regener ("Herr Lehmann"): 600.000 Euro

Doch kein Neid, meine lieben Freunde – wir Deutschen müssen aber auch immer übers Geld reden – nein, nein, man muss auch gönnen können, und da sind nun wirklich ein paar absolute Genies drunter, die haben wirklich jeden Cent verdient. Also wer`s jetzt noch nicht kapiert hat, dass man Worte tatsächlich als bare Münze nehmen kann, der soll halt weiter versuchen, ein Robbie Williams oder David Beckham zu werden.

Laut einem Artikel im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 21. März gibt es offensichtlich einen neuen Traumberuf für junge Menschen: Schriftsteller.
Vergesst erstmal DJ – und Popstartum, Börsenspekulanz oder Dot.Com-Gründung, denkt nicht mal an eine Lehre, ein Studium oder sonstige Ausbildungen. Setzt oder legt Euch einfach irgendwo hin und schreibt, der Rest erledigt sich (fast) von allein. Hauptsache es ist irgendwie lustig und frech und taugt vor allem im Buchformat als funktionierende Marke, die ohne großes Zögern seitens der Käuferschaft ihren reissenden Absatz findet. Denn wie genannter Artkel auszuplaudern weiß, explodieren gerade die Vorschüsse im Belletristik-Markt, dass die Tresorwände nur so wackeln. Ein paar Kostproben gefällig (ohne Gewähr)?

Rebecca Casati ("Hey Hey Hey"): 100.000 Euro

Florian Illies (f. s. nächstes Buch): 500.000 Euro

Thomas Hettche ("Arbogast"): 110.000 Euro

Michel Houellebecq (f. "Plattform"-Taschenbuchrechte): 250.000 Euro

Sven Regener ("Herr Lehmann"): 600.000 Euro

Doch kein Neid, meine lieben Freunde – wir Deutschen müssen aber auch immer übers Geld reden – nein, nein, man muss auch gönnen können, und da sind nun wirklich ein paar absolute Genies drunter, die haben wirklich jeden Cent verdient. Also wer`s jetzt noch nicht kapiert hat, dass man Worte tatsächlich als bare Münze nehmen kann, der soll halt weiter versuchen, ein Robbie Williams oder David Beckham zu werden.