Waiting for the Estate Agent's Call ( Update )

tatus auch schon zu Lebzeiten, ob man sich nun in der Literatur, bildenenden Kunst, Musik oder anderen Terrains bewegt.

Aber auch Clubs wird das Siegel "legendär" auferlegt, was man am Besten an dem viel zitierten Studio 54 fest machen könnte. Was dieses für den Disco-Sound von New York war, das war das CBGB für den Punk Rock.

Seit 1973 gilt der Laden als Institution im Big Apple, auch wenn der Club in den vergangenen Jahren (Jahrzehnten?) sicherlich nicht mehr die Messlatte schaffen konnte, die man sich selbst mit den Ramones oder Talking Heads auferlegt hatte. Nichts desto trotz: Das ranzige, kleine CBGB gehört zu New York wie die Hochhäuser, womit allerdings auch schon das ernsthafte Problem des Clubs erwähnt ist: NYC expandiert immer noch, Baufläche ist rar (und teuer) und einen Immobilienmakler im 63. Stock des Trump Towers dürfte ein Club mehr oder weniger sowieso wenig stören.

20.000 US-Dollar zahlte der Club bisher an Miete im Bowery District auf der Lower East Side, der in den vergangenen Jahren die Metamorphose vom herunter gekommenen Stadtteil zu einem hippen Place to be vollzogen hat. 600 Dollar kostete die Miete 1972, als Besitzer Hilly Kristal sich gerade anstellte, den Club zu eröffnen. Mittlerweile sprechen US-Medien von möglichen 40.000 US-Dollar Miete monatlich, wenn der Mietvertrag im August ausläuft. Dazu kommen die regulären Kosten in Höhe von 80.000 Dollar jährlich, die der Club für die Versicherung zahlen muss.

»We’re not closing,« so Lisa Kristal, Tochter des CBGB-Besitzers Hilly Krital. »We’re trying to negotiate.« Verhandeln, also. Aber mit wem? Zu wünschen wäre dem CBGB die Rettung allemal, könnte man es ja auch fast als eine Art kulturelles Erbe des Punk Rock bezeichnen. Aber nicht nur das CBGB strampelt ums Überleben, auch die benachbarten Clubs Luna Lounge, Fez und das Tonic sind von den drastischen Mietersteigerungen betroffen. Im Unterschied zu den Krystal’s sieht man hier allerdings realistischer in die Zukunft: Die Clubs werden in den nächsten Monaten schließen. Würde auch das CBGB geschlossen werden, so würde einer der letzten Funken Charme aus New York verschwinden. Und da wird dann auch die Legende nicht viel helfen können.

Update:

Der Club schuldet dem Besitzer des Gebäudes, einer Charityorganisation, anscheinend auch noch 76.000 $ Miete, weshalb wohl nicht davon ausgegangen werden darf, dass nach Ablauf des Mietvertrags im August neue Verhandlungen aufgenommen werden. Der NME vermeldete Gerüchte, dass sich ein paar Musiker zusammenschließen wollen, um den Club zu retten, allerdings konnten noch keine Namen genannt werden.

Aber ihr könnt was tun, um den Club zu retten:
Diese Petition unterschreiben.

Das mit den Legenden ist immer so eine Sache: In den meisten Fällen wird man dazu erst dann auserkoren, wenn das Gesamtwerk durch den Tod besiegelt wurde. Andere erreichen den Legenden-Status auch schon zu Lebzeiten, ob man sich nun in der Literatur, bildenenden Kunst, Musik oder anderen Terrains bewegt. nnAber auch Clubs wird das Siegel "legendär" auferlegt, was man am Besten an dem viel zitierten Studio 54 fest machen könnte. Was dieses für den Disco-Sound von New York war, das war das CBGB für den Punk Rock.nnSeit 1973 gilt der Laden als Institution im Big Apple, auch wenn der Club in den vergangenen Jahren (Jahrzehnten?) sicherlich nicht mehr die Messlatte schaffen konnte, die man sich selbst mit den Ramones oder Talking Heads auferlegt hatte. Nichts desto trotz: Das ranzige, kleine CBGB gehört zu New York wie die Hochhäuser, womit allerdings auch schon das ernsthafte Problem des Clubs erwähnt ist: NYC expandiert immer noch, Baufläche ist rar (und teuer) und einen Immobilienmakler im 63. Stock des Trump Towers dürfte ein Club mehr oder weniger sowieso wenig stören.nn20.000 US-Dollar zahlte der Club bisher an Miete im Bowery District auf der Lower East Side, der in den vergangenen Jahren die Metamorphose vom herunter gekommenen Stadtteil zu einem hippen Place to be vollzogen hat. 600 Dollar kostete die Miete 1972, als Besitzer Hilly Kristal sich gerade anstellte, den Club zu eröffnen. Mittlerweile sprechen US-Medien von möglichen 40.000 US-Dollar Miete monatlich, wenn der Mietvertrag im August ausläuft. Dazu kommen die regulären Kosten in Höhe von 80.000 Dollar jährlich, die der Club für die Versicherung zahlen muss.nn»We’re not closing,« so Lisa Kristal, Tochter des CBGB-Besitzers Hilly Krital. »We’re trying to negotiate.« Verhandeln, also. Aber mit wem? Zu wünschen wäre dem CBGB die Rettung allemal, könnte man es ja auch fast als eine Art kulturelles Erbe des Punk Rock bezeichnen. Aber nicht nur das CBGB strampelt ums Überleben, auch die benachbarten Clubs Luna Lounge, Fez und das Tonic sind von den drastischen Mietersteigerungen betroffen. Im Unterschied zu den Krystal’s sieht man hier allerdings realistischer in die Zukunft: Die Clubs werden in den nächsten Monaten schließen. Würde auch das CBGB geschlossen werden, so würde einer der letzten Funken Charme aus New York verschwinden. Und da wird dann auch die Legende nicht viel helfen können.nnUpdate:nnDer Club schuldet dem Besitzer des Gebäudes, einer Charityorganisation, anscheinend auch noch 76.000 $ Miete, weshalb wohl nicht davon ausgegangen werden darf, dass nach Ablauf des Mietvertrags im August neue Verhandlungen aufgenommen werden. Der NME vermeldete Gerüchte, dass sich ein paar Musiker zusammenschließen wollen, um den Club zu retten, allerdings konnten noch keine Namen genannt werden. nnnAber ihr könnt was tun, um den Club zu retten:nDiese Petition unterschreiben.

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