vs. Sony BMG

e musikwoche.de.
Angesichts massiver Bedenken im Vorfeld gegen den Zusammenschluß der Musikkonzerne Sony Music Entertainment und Bertelsmann Music Group hinterließ die Zustimmung der Europäischen Kommission und der US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission Ende Juli zum »Big Merger« einen extrem schalen Geschmack. Noch im Mai diesen Jahres hatte die EU-Kommission in ihrem »Statement of Objections« u.a. kritisiert, dass die kollektive dominante Stellung des Mergers auch zu einer Koordinierung des Musikverlagsgeschäftes der beiden Mutterhäuser führen würde und sogenannte »tactic collusions« (stillschweigende Absprachen) bezüglich der Preispolitik zwischen den Marktführern weiter erleichtern würde. Ende September waren diese Kritkpunkte plötzlich vom Tisch und es hieß nur noch, man wolle den Markt scharf im Auge behalten und jede weiter Konzentration der Majors genau prüfen.
Impala hatte bereits im Verlauf der Verhandlungen wiederholt davor gewarnt, dass eine immer stärkere Konzentration des Musikmarktes zu Machtmißbrauch führen könne und kulturelle Vielfalt weiter zu beschneiden drohe, nun will der Verband die Genehmigung der Fusion anfechten. Noch wird das genaue weitere Vorgehen mit juristischen Beratern besprochen…

Am 11. Oktober will Impala, der europäische Verband der unabhängigen Musikunternehmen, sich endgültig über eine Klage gegen die Genehmigung der Fusion von Sony BMG äußern, berichtet heute musikwoche.de.nAngesichts massiver Bedenken im Vorfeld gegen den Zusammenschluß der Musikkonzerne Sony Music Entertainment und Bertelsmann Music Group hinterließ die Zustimmung der Europäischen Kommission und der US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission Ende Juli zum »Big Merger« einen extrem schalen Geschmack. Noch im Mai diesen Jahres hatte die EU-Kommission in ihrem »Statement of Objections« u.a. kritisiert, dass die kollektive dominante Stellung des Mergers auch zu einer Koordinierung des Musikverlagsgeschäftes der beiden Mutterhäuser führen würde und sogenannte »tactic collusions« (stillschweigende Absprachen) bezüglich der Preispolitik zwischen den Marktführern weiter erleichtern würde. Ende September waren diese Kritkpunkte plötzlich vom Tisch und es hieß nur noch, man wolle den Markt scharf im Auge behalten und jede weiter Konzentration der Majors genau prüfen. nImpala hatte bereits im Verlauf der Verhandlungen wiederholt davor gewarnt, dass eine immer stärkere Konzentration des Musikmarktes zu Machtmißbrauch führen könne und kulturelle Vielfalt weiter zu beschneiden drohe, nun will der Verband die Genehmigung der Fusion anfechten. Noch wird das genaue weitere Vorgehen mit juristischen Beratern besprochen…n

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.