Vorspiel für Lee Ranaldo

Den Klassikerstatus des eigenen Warenkatalogs live zu reproduzieren, oder zumindest dies zu versuchen, schien sich gerade zum Trend zu entwickeln: Lou Reed tourte mit einer Eins-zu-eins-Umsetzung seines »Berlin«-Albums, und Sonic Youth spielten Ende Juni in Berlin ihr kultisch verehrtes 88er-Album »Daydream Nation«. Parallel erschien das Album in einer Deluxe-Edition, als historisch-kritische Werkausgabe sozusagen. Dass sie irgendwann einmal eine ihrer LPs nachspielen würden, von Anfang bis Ende durch, etwas Derartiges hätten sich Sonic Youth wohl nicht träumen lassen, als sie sich 1981 in New York – der Stadt, die damals dank No Wave gerade mal wieder zum Schauplatz einer Musikrevolution geworden war – gründeten. Wahrscheinlich hätten sie die Vorstellung sogar langweilig gefunden. Aber die Zeit vergeht nun mal. Nach dem Soundcheck in der Columbiahalle, während Kim Gordon sich noch erklären lässt, wie sie am schnellsten nach Mitte zum Fred-Perry-Shop findet, nimmt Gitarrist Lee Ranaldo, 51, hinter der Bühne Platz auf einem Ledersofa. Zum Thema des Abends passend, besteht das »Vorspiel« für ihn aus Klassikern des Blues, Rock und Pop.

Arto Lindsay
»Noon Chill« (Rykodisc, 1997)

LeeRanaldo    Lee Ranaldo: Ist das Arto Lindsay? Wow!

Das Stück heißt »Noon Chill«.

    Es überrascht mich heute noch, Arto mit dieser sanften Stimme singen zu hören. Sein Gesang ist wunderbar. Damals, als er noch mit DNA spielte, zeigte er davon gar nichts. Bei DNA ging es um etwas völlig anderes als darum, schön zu singen.

Warst du ein Fan von DNA?
    DNA waren damals in New York eine der wichtigsten Bands für mich! Ich habe mir ihre Konzerte immer und immer wieder angeschaut. Sie waren drei Außenseiter, und sie machten die absolut erstaunlichste zeitgenössische Musik. Für Menschen außerhalb New Yorks blieben die Protagonisten der No-Wave-Szene damals absolute Weirdos – besonders, nachdem Brian Enos »No New York«-Sampler erschienen war, auf dessen Cover sie tatsächlich alle aussahen, als seien sie gerade aus der Irrenanstalt entlaufen. Aber wie die No-Wave-Bands Ende der siebziger Jahre dieses ikonische Ding namens Rock’n’Roll, das zu der Zeit im Grunde schon längst uninteressant geworden war, wieder aufgriffen und von Grund auf neu dachten, das war künstlerisch höchst aufregend. Ihre Musik bleibt für mich bis heute unübertroffen. Arto Lindsays Gitarrenspiel damals war jedenfalls fantastisch. In der gesamten Zeit, die er bei DNA spielte, hat er nicht einmal auf den Bund gegriffen! Er schlug einfach nur auf seine offen gestimmte 12-Saiten-Gitarre ein – wie kein Gitarrist vor ihm!

Nach DNA wollte Arto Lindsay neue Facetten seines Gesangs ausloten. Auf »Noon Chill« klingt er fast wie Chet Baker

    Wunderbar. Das ist eine beachtliche Entwicklung, die er da durchlaufen hat – von krachigstem New Yorker Noise hin zu diesem avantgardistischen, brasilianisch beeinflussten Pop, den er in den Neunzigern auf mehreren Soloalben veröffentlichte. Erstaunlich!

Die Haut
»Intoxication« (feat. Kim Gordon)
(What’s So Funny About, 1992)

    Ranaldo: Das ist Kim! Die Haut repräsentieren für uns natürlich die alte Westberlin-Connection, zu der auch Bands wie Nick Cave And The Bad Seeds oder die Einstürzenden Neubauten zählen. Diese Berliner Bands waren wichtige Einflüsse für uns.

Erinnerst du dich an dein erstes Mal in Westberlin?
    Natürlich. 1980 kam ich zum ersten Mal in die Stadt, zusammen mit Glenn Branca. Ich erinnere mich an das stundenlange Warten an den Grenzanlagen zum Ostblock, die Schikanen, die Wachtürme und Uniformen. Die Neubauten spielten an dem Abend als unsere Vorband. Damals habe ich Blixa Bargeld kennen gelernt, und ich weiß noch: Mufti hatte dieses gigantische Stahlschlagzeug mit allem möglichen Metallschrott, den er auf Beckenständern befestigt hatte. Ich war schwer beeindruckt.

Damals sah sich die Westberliner Szene ein wenig wie ein Außenposten Manhattans …
    Man kann sicherlich von einer Verwandtschaft beider Städte sprechen, in dem Sinne, dass sie damals in gewisser Weise Inseln darstellten – isolierte Orte, an denen man das Gefühl hatte, verstanden zu werden, und wo Leute lebten, die an Ähnlichem arbeiteten wie man selbst auch. Uns schien es eigentlich andersherum: Die Musik, die wir aus Berlin hörten, wirkte so vollkommen neu und schon bis ins Letzte ausformuliert. Wir hörten und wir staunten.

Christoph Dreher, der Gründer von Die Haut, hat später einen Film über Sonic Youth gedreht …
    Ja, »Silver Rockets / Cool Things«. Der Film war gut. Für uns war es interessant zu sehen, dass jemand, den wir als Musiker kennen gelernt und den wir dann eine Zeit lang aus den Augen verloren hatten, plötzlich wieder als Filmemacher auftauchte. Viele der Protagonisten der No-Wave-Szene kamen ja ihrerseits ursprünglich aus der Kunst – Arto Lindsay kam vom Theater, ich studierte Malerei, Kim studierte ebenfalls Kunst. Patti Smith, Television, The Clash und all diese anderen Musiker machten uns damals aber mit ihrer frischen Energie klar, dass Rock genauso seine Berechtigung als Kunstform hat wie die bildenden Künste.

Vincent Gallo
»So Sad« (Warp, 2001)


Warum grinst du so?

    Ach, Vincent ist schon eine bizarre Figur. Er ist ein wirklich netter Kerl, und schlau ist er auch, aber andererseits ist er ein totaler Vollidiot. Ich meine, er ist Republikaner! Das ist etwas, was für alle von uns unvorstellbar ist! Ein Mensch voller Widersprüche.

Du kennst ihn schon lange?
    Ich kenne ihn nicht wirklich gut, aber eine Zeit lang hat er mal mit uns in New York herumgehangen – ich glaube, weil er hinter einer Frau her war, die mit Thurston und Kim befreundet war. Wie auch immer, als Musiker finde ich ihn cool. Er hat schon sehr früh angefangen, Musik zu machen, er war damals ja auch Mitglied in Jean-Michel Basquiats Band Gray. Und die Platten, die er dann später auf Warp herausbrachte, haben mir gefallen. »So Sad« hat eine unfassbar ergreifende Zartheit, und sein Gesang erinnert abermals an Chet Baker. Das ist schon äußerst verblüffend. »Buffalo 66«, Vincents ersten Film, fand ich übrigens wundervoll.

Und wie fandest du »Brown Bunny«?

    Auch gut, mit ein paar Abstrichen allerdings. Ich schätze, mit diesem Film hatte er  sich ein bisschen viel vorgenommen.

Hast du die Viereinhalb-Stunden-Version gesehen?
    Nein. Aber die Version, die ich gesehen habe, war zweieinhalb Stunden lang – was auch genug war. Um die Idee rüberzubringen, meine ich.


Mutter

»Die neue Zeit« (Die eigene Gesellschaft, 1996)

    Ranaldo: Was ist das?

Das sind Mutter. Sie sind aus der Berliner Band Campingsex hervorgegangen.
    Ah ja, Campingsex! An die erinnere ich mich. Campingsex haben damals einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht. Thurston Moore und ich fanden sie sehr gut, vor allem das Album »1914«. Dass sie als Mutter weitergemacht haben, war mir gar nicht bewusst. Der Sänger ist großartig – Max Müller.

LeeRanaldoDu scheinst dich mit deutscher Musik gut auszukennen …
    Das hängt natürlich damit zusammen, dass wir uns von Anfang an für Underground-Musik interessiert haben, die sogar dort, wo sie herkommt, fast unbekannt ist. Bevor wir anfingen zu touren, waren wir sehr auf New York fixiert, wir bekamen also von dem, was sonst in der Welt passierte, nicht viel mit. Sobald wir auf Tour gingen, stießen wir aber überall, wo wir hinkamen, auf Leute, die im Underground sehr interessantes Zeug machten. Leute, die sozusagen unsere Gesinnungsgenossen waren, bevor wir von ihnen wussten.

Ihr seid auf Tour also auch immer viel in Plattenläden gegangen?
    Die ersten zehn Jahre haben wir auf Tour praktisch nichts anderes gemacht. Wir haben in Platten- und Buchläden alles aufgesogen, was uns interessant schien. Außerdem trafen wir natürlich überall, wo wir hinkamen, Menschen, die uns Interessantes zeigten. So ist das ja, wenn man irgendwo zu Gast ist: Die Leute wollen, dass man ihren Wein probiert und sich ihre Musik anhört. So, wie ich jetzt mit euch Mutter höre.

Bob Dylan
»Gates Of Eden« (Bootleg, 2000)

    Ranaldo: Ah, Dylan! Ich bewundere ihn dafür, dass er in seinem Alter noch immer relevante Werke veröffentlicht.

Bei dieser Aufnahme von einem Konzert in Köln geht ihm nach zwei Minuten seine Gitarre kaputt. Was macht man als Gitarrist in einer solchen Situation?
    Man tut, was man kann. Man improvisiert in der Situation. Ich denke, für Dylan bedeutete es in diesem Moment einfach, noch mehr zu singen. Weil er die Situation improvisierend meistern musste. Seinem Gesang hört man das an! Er singt das selten gespielte »Gates Of Eden« unfassbar gut.

Du hast Dylan in einem Interview einmal als »radical adult« bezeichnet.
    Wir haben ja auch einen Song, der trägt den Titel »Radical Adult«. In ihm geht es darum, dass man eine Zeit lang davon ausging, nur junge Leute zwischen 18 und 25 könnten radikale Subkulturen schaffen, obwohl es auch viele Ältere gibt, die radikal sind, indem sie unbeirrt ihre Vision verfolgen und sich von Kritiker- oder Publikumserwartungen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Yoko Ono ist so jemand, und Dylan natürlich. Zu der Zeit, als er in den Achtzigern nicht so gute Alben herausbrachte, dachte ich, dass ich eigentlich ein Album für ihn produzieren müsste. Aber das Schicksal wollte nicht, dass sich unsere Wege kreuzten. Im Moment arbeite ich aber am Soundtrack zu dem Film, den Todd Haynes über Bob Dylans Leben gedreht hat. Ich habe einige Songs für diesen Film produziert, mit Gastvocals von Tom Verlaine, Stephen Malkmus und Karen O von den Yeah Yeah Yeahs.

The Velvet Underground
»Sister Ray« (Verve, 1968)

    Ranaldo: Lou Reed lebt in New York ganz in meiner Nähe, wir sind sozusagen Nachbarn. Es passiert nicht selten, dass meine Frau und ich im Kino plötzlich neben ihm und Laurie Anderson sitzen. Lou ist im Grunde auch das, was man als ›radical adult‹ bezeichnen muss. Seit den Tagen mit den Velvets ist er für uns eine große Inspiration. Und genau wie wir hat er auf seiner diesjährigen Tour ein ganzes Album von sich aufgeführt. Er spielte »Berlin«, wir »Daydream Nation«.

Dieser Song, »Sister Ray«, ist 17 Minuten lang und besteht fast nur aus Verzerrungen und Improvisation. Beeindruckt dich das?
    Natürlich. Vor allem beeindruckt mich der Mut, den Velvet Underground aufbringen mussten, um so ein sperriges Stück, das zudem noch so radikal klingt, als Teil eines Albums zu veröffentlichen. Und das bei einem Majorlabel! Das zeigt doch, dass die Musikindustrie damals noch ganz anders funktionierte, man ließ Künstler noch ihre Arbeit machen. Wenn man heute als Band so etwas auf einem Majorlabel veröffentlichen wollte, würde man gegen Wände rennen. Ohne Aussicht auf Erfolg. Nur Bob Dylan könnte sich so etwas heute vielleicht noch leisten – er ist der einzige Künstler auf der Welt, den wohl kein Label jemals ziehen lassen würde.

Waren The Velvet Underground auch ein Vorbild, weil sie cool waren?

    Natürlich, ihre Coolness hat Leute wie uns, die aus der Provinz nach New York gekommen waren, schwer beeindruckt. The Velvet Underground waren der Inbegriff des New Yorker Art-Rock, statt über Blümchen und Wiesen sangen sie über Heroin! Und dann erst diese Verbindung mit Andy Warhol. Heute gibt es Filme über Edie Sedgwick, und Bands drehen ihre Videos immer noch in silbernen Räumen und tun so, als sei es die Factory!

Prince
»Bob George« (Warner, 1994)

    Ranaldo: Sobald man diesen Drumbeat hört, weiß man, dass es Prince ist. Toll!  Prince ist jemand, der in den Weiten der kommerziellen Musikindustrie ja ein wenig seine Orientierung verloren hat. Aber es ist natürlich nach wie vor bewundernswert, wie er als Produzent, Songwriter, Arrangeur, Performer und Stilikone einen ganz eigenen Kosmos erschaffen hat. Ohne ihn gäbe es heute zum Beispiel keine OutKast.

Was genau meinst du mit »Orientierung verloren«?
    Ich meine diese Ratlosigkeit, die offenbar bei den meisten Künstlern automatisch einsetzt,  wenn sie einmal so einen unfassbaren Erfolg hatten wie Prince mit »Purple Rain«. Was macht man, wenn man einmal Millionen von Platten verkauft hat? Nach so einem Peak ist es fast unmöglich, nicht abzustürzen. Wir sind eigentlich ganz froh darüber, dass uns so etwas mit Sonic Youth erspart geblieben ist. Ein Riesenerfolg wäre wahrscheinlich unser Tod gewesen. Prince ist aber immer noch passioniert bei der Sache. Die Konzerte, die er derzeit spielt, sind grandios, und nach einem Gig zieht er immer noch in einen anderen Club weiter, wo er dann bis fünf Uhr morgens weiterspielt. Prince lebt wirklich für seine Musik – was wohl das Beste ist, was man über einen Musiker sagen kann.

Kannst du den Unterschied zwischen deinem und seinem Gitarrenspiel beschreiben?

    Prince ist ein guter Improvisator. Das verbindet uns: Für ihn ist Improvisation genauso wichtig wie für Sonic Youth. Technisch ist Prince aber natürlich ein viel versierterer Spieler, als wir es sind. Aus seinem Spiel kann man verschiedene Referenzen heraushören, am deutlichsten Jimi Hendrix.

Prince und Jimi Hendrix verbindet auch, dass beide mit Miles Davis kooperieren wollten. Hendrix starb, bevor es dazu kommen konnte, und Miles Davis starb, bevor Prince mit ihm arbeiten konnte.
    In beiden Fällen hätte ich das Ergebnis nur zu gerne gehört.

Lightnin‘ Hopkins
»Someday Baby« (Arpeggio Blues, Aufnahme von 1947)

    Ranaldo: Ich liebe Lightnin‘ Hopkins! Jimi Hendrix sagte einmal, Lightnin‘ Hopkins sei eines seiner großen Vorbilder gewesen.

Er gehörte zu den ersten Gitarristen, die im Blues die E-Gitarre spielten …
    Ich höre sehr viel Musik aus dieser Zeit. Damals wurden musikalisch die Weichen für all das gestellt, was danach kam. Besonders natürlich für Rock’n’Roll.

Inwiefern ist Blues heute noch wichtig?
    Ganz einfach: Die Akkordfolgen, die auch wir bei Sonic Youth heute spielen, sind noch immer die Akkordfolgen, die von den alten Bluesern geprägt wurden. Im Grunde ist unsere Musik Blues. Wir maskieren dies nur dadurch, dass wir mit offener Stimmung spielen. Was in diesem Zusammenhang wichtig ist: Die Bluesmusiker waren alle Autodidakten – ein wichtiger, ermutigender Einfluss für uns! Der Blues kam nicht aus Musikhochschulen oder Universitäten, es war eine Musik von Menschen, die nach einem eigenen Weg suchten, ihre Gefühle künstlerisch zu reflektieren.

Madonna
»Into The Groove« (Sire, 1985)

    Ranaldo: Das ist Pop, den damals sogar wir gut fanden! Madonna hat es tatsächlich geschafft, einigermaßen anspruchsvolle Musik zu machen und damit trotzdem so unglaublich berühmt zu werden. Meistens schließt das eine ja das andere aus. Bei Nirvana war es ähnlich: Ihre Musik war sehr gut, und sie hatten zugleich Erfolg. Das waren regelrechte kulturelle Phänomene: Die Leute hörten nicht einfach nur die Musik, sie wollten sich auch so anziehen und aussehen wie Madonna oder Nirvana. Sie wollten so sein wie sie! Faszinierend.

Sonic Youth brachten im Jahre 1988 als Ciccone Youth ein Album mit Madonna-Coverversionen heraus …

    Ja, damals dachten natürlich viele, dieses Album sei sarkastisch gemeint, wir würden uns über Madonna lustig machen. Wollten wir aber gar nicht. Wir fanden ihre Musik wirklich gut! Dieses sehr Poppige, sehr Songorientierte. Prince war ein ähnlicher Fall. Das war Musik, bei der wir ganz affirmativ sagen konnten: Alle finden das toll, aber wir finden es auch toll! So etwas passiert uns nicht oft. Madonna war wie wir jemand, der nach New York gekommen war, um es zu etwas zu bringen. Ursprünglich stammt sie ja wie wir alle aus der Provinz, in ihrem Falle aus Michigan. Kurz bevor sie ihren Durchbruch hatte, haben wir sie in Manhattan öfters in den Clubs gesehen, 1981 oder 1982 war das. Deswegen fanden wir ihren kometenhaften Aufstieg natürlich auch interessant. Wir haben eine ganze Tour lang darauf bestanden, dass Madonnas »Live To Tell« im Anschluss an die Konzerte über die Anlage gespielt wird! Das hätten wir gar nicht ausgehalten, wenn wir sie nicht wirklich bewundert hätten.

 »Daydream Nation« (Deluxe Edition) von Sonic Youth ist bereits erschienen (Geffen / Universal)

 

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