erung ihrer Musik weit von sich gewiesen und ihrer Trauer über den Vorfall Ausdruck verliehen. Gut so, dachten wir. Wo doch eh die komplette Diskussion über Gewaltförderung durch Medien auf sehr sünnen Eis wandelt.

Mit Fans der Band ist allerdings weitaus weniger zu spassen. Nicht nur, dass ein jeder, der zu lieblichen Oden im Stile von "People = Shit" das Haupthaar schüttelt, bis er kotzen muss, vermutlich tiefe seelische Wunden mit sich herumträgt. Nein, auch seine Loyalität gegenüber den maskierten Helden dringt in jeden Winkel. Das musste jetzt auch die " Knitting And Crochet Guild " in England erfahren, die sich nichts böses dabei dachte, als sie vor Urzeiten ihrer vierteljährlichen Vereinszeitung mit nützlichen Tipps zum Thema Stricken und Häkeln den Namen "Slipknot" gaben. Urplötzlich sieht sich die Gilde wütenden E-Mailbomben ausgesetzt, in denen aufgebrachte Fans der Band die sofortige Umbenennung des Blattes fordern. Bis jetzt stehen zwei Dinge in dem Konflikt fest: Nicht eines der Mitglieder der Knitting-Gilde hat bisher auch nur einen Ton der fiesen Rocker zu Ohren bekommen und – very british – kommt es natürlich überhaupt nicht in die Tüte, dass das Magazin mit dem umstrittenen Namen einen neuen bekommt.
Vor ein paar Tagen hatten die amerikanischen Schwermetaller der Band Slipknot (deutsche Fansite ) in einer Stellungnahme zum Erfurter Amoklauf eindeutig jegliche Vermutung der Gewaltförderung ihrer Musik weit von sich gewiesen und ihrer Trauer über den Vorfall Ausdruck verliehen. Gut so, dachten wir. Wo doch eh die komplette Diskussion über Gewaltförderung durch Medien auf sehr sünnen Eis wandelt.
Mit Fans der Band ist allerdings weitaus weniger zu spassen. Nicht nur, dass ein jeder, der zu lieblichen Oden im Stile von "People = Shit" das Haupthaar schüttelt, bis er kotzen muss, vermutlich tiefe seelische Wunden mit sich herumträgt. Nein, auch seine Loyalität gegenüber den maskierten Helden dringt in jeden Winkel. Das musste jetzt auch die " Knitting And Crochet Guild " in England erfahren, die sich nichts böses dabei dachte, als sie vor Urzeiten ihrer vierteljährlichen Vereinszeitung mit nützlichen Tipps zum Thema Stricken und Häkeln den Namen "Slipknot" gaben. Urplötzlich sieht sich die Gilde wütenden E-Mailbomben ausgesetzt, in denen aufgebrachte Fans der Band die sofortige Umbenennung des Blattes fordern. Bis jetzt stehen zwei Dinge in dem Konflikt fest: Nicht eines der Mitglieder der Knitting-Gilde hat bisher auch nur einen Ton der fiesen Rocker zu Ohren bekommen und – very british – kommt es natürlich überhaupt nicht in die Tüte, dass das Magazin mit dem umstrittenen Namen einen neuen bekommt.