Von Schönheit und Schnelligkeit: SPEX präsentiert Lubomyr Melnyk auf Tour

Der ukrainisch-kanadische Pianist Lubomyr Melnyk produziert Klänge, die die Minimal Music der Moderne mit Klassik verbinden. Erst in jüngster Zeit erfuhr er in Europa größere Aufmerksamkeit. Im Dezember kommt Melnyk für fünf Termine nach Deutschland.

Lubomyr Melnyk veröffentlichte sein Debütalbum KMH 1978. Es war das erste Werk, das die von ihm entwickelte Art, Klavier zu spielen – er selbst bezeichnet sie als »Continuous Music« – dokumentierte. Seine Finger schweben in einer unglaublichen Geschwindigkeit über die Tasten, die gespielten Töne werden gehalten – die einzelnen Noten verschwimmen in einem andauernden Klangfluss. Inzwischen brachte Melnyk weit über 20 Alben heraus, hat sich in den Achtzigerjahren den Titel des schnellsten Pianisten der Welt gesichert und sieht seine Mission darin, den Menschen die Schönheit in der modernen Musik näherzubringen. In Europa blieb er dennoch größtenteils unbekannt.

Das änderte sich erst in jüngster Zeit mit dem Aufstieg der neoklassischen Musik: Melnyk wurde von Volker Bertelmann alias Hauschka entdeckt und kam zwischenzeitlich auf Erased Tapes Records, der Plattenfirma von Genregrößen wie Ólafur Arnalds und Nils Frahm, unter. Im November letzten Jahres gab der bald 70-Jährige dann sogar ein Boiler-Room-Konzert in London. Im Dezember ist er für mehrere Termine in Deutschland.

SPEX präsentiert Lubomyr Melnyk live
01.12. München – Muffathalle
03.12. Düsseldorf – Christuskirche
04.12. Hamburg – Resonanzraum
05.12. Frankfurt – Mousonturm
06.12. Berlin – Studio im Admiralspalast

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