Volksbühne – Tohuwabohu mit von Borries, Glaspavillon, Pollesch

GlaspavillonDie Theaterfachpresse hat einen neuen Lieblingssport, und der heißt Volksbühnen-Bashing. Seit gut zwei Jahren geht das so, und selbst, wenn die letzten Inszenierungen des Herrn Intendanten Catsorf auch schwach gewesen sein sollten: Kontinuierlich provided das Haus am Rosa Luxemburg-Platz mit seinem Musik-Dramaturgen und Ex-Spex-Chefredakteur Christoph Gurk ein aufregendes Musikprogramm und hat mit dem »Pollesch-Stück« doch längst ein neues, sich in Mikrowellen erweiterndes Format gefunden.
   Nach der überkandidelten Komödie »Diktatorinnengattinen I« und Inszenierungen in Stuttgart und Hamburg hatte am 11. Dezember Polleschs »Hallo Hotel Nachportier« Premiere, eine Koproduktion mit dem Wiener Burgtheater. Derweil läuft im Glaspavillon neben dem großen Haus noch bis zum 15.12. die Kostümausstellung »Erde Asphalt Wedding« von Antje Majewski & Juliane Solmsdorf. Und dann ist schon bald eine weitere Premiere: Spex‘ ganz eigener Klassik-Kolumnist Christian von Borries führt Regie bei der »Operavision« »Lulu oder Wozu braucht die Bourgeosie die Verzweiflung«. Darin spielen die Berliner Symphoniker aus Alban Bergs Oper, laufen Endlosscchleifen aus »Die Büchse der Pandora« von G.W. Papst. Unser Bild zeigt den Blick hinaus aus dem Glaspavillon der Volksbühne über ein Kostüm von Antje Majewski & Juliane Solmsdorf. (Kommen se rinn – könn’nse rauskuckn).

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