Viva drückt die Stop-Taste

siv zu berichten weiß. Die Sendung wird eingestellt. Vorbei die Zeiten, in denen Charlotte Roche "die Zusammenhänge zwischen Pop, Politik, Gesellschaft, Kultur und Konsum" (O-Ton Viva.tv) erklärte. Das ist nicht nur deshalb traurig, weil uns, wie euch, die Sendung und Charlotte über die vielen langen Jahre seit dem Start des Formats zu Viva Zwei Tagen extrem ans Herz gewachsen ist, sondern weil damit auch endgültig das letzte ernstzunehmende Musikformat im Programm des Senders aus Köln verschwindet – und außerdem die letzte Plattform für Musik, Berichterstattung, Interviews und, nicht zu vergessen, auch Toursupport abseits des Mainstream der scheinbar coolen Mehrheiten überhaupt. Bereits seit geraumer Zeit musste FaFo mit veränderten Bedingungen zurecht kommen: Sendeplatzverschiebungen auf eine immer spätere Ausstrahlung, kürzere Sendezeit. Dabei hat die Viva Media AG erst vor kurzem angekündigt: "MTV- und VIVA-Programme werden ab Frühjahr 2005 neu positioniert – Mehr Programmvielfalt und scharfe Senderprofile". Das war dann wohl nichts, liebe Planer. Stattdessen wird bei der in den kommenden Tagen/Wochen stattfindenden Vorstellung des neuen Programmschemas der Sender für 2005 Fast Forward im Sendeplan von Viva gänzlich fehlen.

Trotz des großen Lobes für FaFo im Laufe der Jahre von allen Seiten, scheint dem in den Viacom-Vorstands-Etagen bei dieser Entscheidung keinerlei Bedeutung inne zu liegen. Charlotte bzw. Fast Forward hat z.B. erst dieses Jahr den renomierten Grimme Preis gewonnen und ist seit Ewigkeiten Abonnentin auf den ersten Platz im Rahmen diverser Befragungen zum Thema "Beste Musik-TV-Sendung", nicht nur in in unserem Magazin. Auch wenn Kritiker gewisse Anzeichen von Ermüdung in der Sendung ausgemacht haben wollen: Wir sagen, es ist wenn überhaupt dem ständigen Kampf um Unabhängigkeit in Zeiten von Musikindustriekrise, Quotendruck, Gleichschaltung und Merger-Aktivitäten (Viacom/Viva/MTV) geschuldet und trauern mit der geballten Faust in der Tasche um die beste und sicherlich wichtigste Sendung in der Geschichte des Musikfernsehens dieses Landes (mindestens). Unserer einstigen Coverheldin bleibt nun von Anfang 2005 an mehr Zeit als ihr lieb sein dürfte, um sich um Kind, Familie und eine Karriere abseits von gleichgeschalteten Ex-Musik-TV-Sendern zu kümmern. Ein Filmprojekt soll bereits abgedreht sein. Wir sind gespannt was da kommen wird und wünschen uns jetzt schon, dass die wunderbare Chefrevolutionärin und mittollste Frau der Welt überhaupt bald ein ebenso erstaunliches Comeback im regelmäßigen TV-Betrieb (oder wo auch immer) ankündigt, wie ihr geschätztes Vorbild (?) Harald Schmidt. Mach’s gut, Fast Forward, mach es noch besser, Charlotte Roche. Wer was auch immer dazu etwas sagen möchte, darf dies in den Foren von SPEX, gerne auch Viva, oder z.B. per Mail via info@viva.tv tun.

P.S.: Charlotte selbst ist schon Anfang Dezember mit einem ganz anderen Auftrag im Lande unterwegs, wenn sie zusammen mit Rainer Maria Herbst von "Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern" berichtet und aus einer original Doktorarbeit von 1979 zu diesem Thema liest. Mehr Infos dazu in der ab Montag für Abonnenten, und Freitag den 26.11. am Kiosk erhältlichen SPEX, sowie bald an dieser Stelle.

2004 ist und bleibt das Jahr der überwiegend schlechten Nachrichten im Pop. So wie diese: Ende Dezember strahlt Viva die definitiv letzte Folge von Fast Forward aus, wie SPEX quasi exklusiv zu berichten weiß. Die Sendung wird eingestellt. Vorbei die Zeiten, in denen Charlotte Roche "die Zusammenhänge zwischen Pop, Politik, Gesellschaft, Kultur und Konsum" (O-Ton Viva.tv) erklärte. Das ist nicht nur deshalb traurig, weil uns, wie euch, die Sendung und Charlotte über die vielen langen Jahre seit dem Start des Formats zu Viva Zwei Tagen extrem ans Herz gewachsen ist, sondern weil damit auch endgültig das letzte ernstzunehmende Musikformat im Programm des Senders aus Köln verschwindet – und außerdem die letzte Plattform für Musik, Berichterstattung, Interviews und, nicht zu vergessen, auch Toursupport abseits des Mainstream der scheinbar coolen Mehrheiten überhaupt. Bereits seit geraumer Zeit musste FaFo mit veränderten Bedingungen zurecht kommen: Sendeplatzverschiebungen auf eine immer spätere Ausstrahlung, kürzere Sendezeit. Dabei hat die Viva Media AG erst vor kurzem angekündigt: "MTV- und VIVA-Programme werden ab Frühjahr 2005 neu positioniert – Mehr Programmvielfalt und scharfe Senderprofile". Das war dann wohl nichts, liebe Planer. Stattdessen wird bei der in den kommenden Tagen/Wochen stattfindenden Vorstellung des neuen Programmschemas der Sender für 2005 Fast Forward im Sendeplan von Viva gänzlich fehlen.nnTrotz des großen Lobes für FaFo im Laufe der Jahre von allen Seiten, scheint dem in den Viacom-Vorstands-Etagen bei dieser Entscheidung keinerlei Bedeutung inne zu liegen. Charlotte bzw. Fast Forward hat z.B. erst dieses Jahr den renomierten Grimme Preis gewonnen und ist seit Ewigkeiten Abonnentin auf den ersten Platz im Rahmen diverser Befragungen zum Thema "Beste Musik-TV-Sendung", nicht nur in in unserem Magazin. Auch wenn Kritiker gewisse Anzeichen von Ermüdung in der Sendung ausgemacht haben wollen: Wir sagen, es ist wenn überhaupt dem ständigen Kampf um Unabhängigkeit in Zeiten von Musikindustriekrise, Quotendruck, Gleichschaltung und Merger-Aktivitäten (Viacom/Viva/MTV) geschuldet und trauern mit der geballten Faust in der Tasche um die beste und sicherlich wichtigste Sendung in der Geschichte des Musikfernsehens dieses Landes (mindestens). Unserer einstigen Coverheldin bleibt nun von Anfang 2005 an mehr Zeit als ihr lieb sein dürfte, um sich um Kind, Familie und eine Karriere abseits von gleichgeschalteten Ex-Musik-TV-Sendern zu kümmern. Ein Filmprojekt soll bereits abgedreht sein. Wir sind gespannt was da kommen wird und wünschen uns jetzt schon, dass die wunderbare Chefrevolutionärin und mittollste Frau der Welt überhaupt bald ein ebenso erstaunliches Comeback im regelmäßigen TV-Betrieb (oder wo auch immer) ankündigt, wie ihr geschätztes Vorbild (?) Harald Schmidt. Mach’s gut, Fast Forward, mach es noch besser, Charlotte Roche. Wer was auch immer dazu etwas sagen möchte, darf dies in den Foren von SPEX, gerne auch Viva, oder z.B. per Mail via info@viva.tv tun. nnP.S.: Charlotte selbst ist schon Anfang Dezember mit einem ganz anderen Auftrag im Lande unterwegs, wenn sie zusammen mit Rainer Maria Herbst von "Penisverletzungen bei Masturbation mit Staubsaugern" berichtet und aus einer original Doktorarbeit von 1979 zu diesem Thema liest. Mehr Infos dazu in der ab Montag für Abonnenten, und Freitag den 26.11. am Kiosk erhältlichen SPEX, sowie bald an dieser Stelle.

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