Vierviertelpop: Blindsmyths Debütalbum „Blind“ im SPEXklusiven Vorabstream

Über Metalbands und Hardcore zu aalglatten Gefühlen im Viervierteltakt – Blindsmyths erstes Album Blind erreicht, woran Deep-House-Remixe von Adele scheitern: Ehrlichkeit trifft Tanzbarkeit. Jetzt bei SPEX exklusiv im Vorabstream.

Paul Kalkbrenner wusste es schon 2008: Berlin ruft – und zwar diejenigen, die nicht glauben, dass eine Vierviertelkick und einfühlsame Popmusik sich widersprechen müssen. Zehn Jahre später ist Deep House das neue Dubstep, Howling der neue Indiepop und das Kater Blau die Jura-Hölle schlechthin. Es gibt allerdings immer noch einiges auszuloten, zeigt Blindsmyths Debüt-Album Blind auf Cosmic Society.

Der Produzent und Sänger, der stellenweise den inneren Damon Albarn zu kanalisieren scheint, versammelt hier zehn präzise produzierte Stücke zwischen Ableton und Orchester, Melancholie und Ekstase. Er lehnt sich an Moderat, Bonobo und Four Tet an, doch Blindsmyths Vergangenheit in Doom Metal, Post-Rock und Hardcore-Bands macht Blind nur noch spannender. Andererseits hört man dem ausgefeilten Sound des Albums auch den Abschluss des Künstlers in Komposition und Produktion an. SPEX hat Blind exklusiv im Vorabstream.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here