Auf dem Spielplatz der Ausdrucksformen: Videopremiere Le Very »Playground (Slowmotion)«

Foto: Max Parovsky

Very interdisziplinär, very schön: Le Verys »Playground« in der Slowmotion-Videopremiere.

Das Ganze von Le Very besteht aus Brüchen. Die Arbeiten des Berliner Künstlerkollektivs sind Patchwork im besten Sinne: Klang, Bewegung, Licht – alles wird behutsam miteinander verleimt, der Kitt ist am Ende kaum mehr vorhanden. Das Quintett aus Musikern und Tänzerinnen spricht von »Sollbruchstellen«. Wir sprechen von Interdisziplinarität, die in Kauf nimmt, dass es auch mal ruckelt, in den meisten Fällen jedoch nahtlose Übergänge zwischen den Ausdrucksformen schafft.

Der Titel der zuletzt veröffentlichten EP Playground zollt diesem Anspruch Tribut. Auf dem Spielplatz von Le Very darf jede Kunstform mittollen – das ist keineswegs neu, in der Umsetzung jedoch spannend. Genau das macht Le Very relevant. Und führte dazu, dass die britischen Synthpop-Kollegen von Zoot Woman den Fünfer als Support für die am 16. Januar startende Tour angeheuert haben. Le Very spielen sich schon mal warm und haben exklusiv für SPEX.de eine Alternativ-Version des Titelsongs in einer Mini-Live-Session abgefilmt.

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Le Very live (als Support für Zoot Woman)
17.01.15 Hannover –Musikzentrum
18.01. Hamburg – Übel & Gefährlich
19.01. Berlin – Lido
22.01. Dresden – Beatpol
23.01. Leipzig – Täubchenthal
27.01. München – Strom
30.01. Stuttgart – Club Cann
31.01. Freiburg – Jazzhaus
01.02. Erlangen – E-Werk
02.02. Frankfurt – Zoom
03.02. Köln – Club Bahnhof Ehrenfeld

Tracklist Playground EP
01. Playground
02. The Dive
03. Marching On
04. The Dive (Brandt Brauer Frick Remix)
05. Playground (Joseph Turner Rework)

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