Jan St. Werner von Sinnen: Video-Premiere zu Miscontinuum

Die Musik dieses Kölner Produzenten ist mehr Bild als Ton – und lässt sich deswegen am besten visuell erzählen: Exklusive Video-Premiere zu Jan St. Werners Miscontinuum.

Jan St. Werner ist – und das ist wahrlich keine Neuigkeit – ein Tausendsassa. Im Hauptberuf bessere Hälfte von Andi Toma, produziert er seit den frühen Neunzigern neben einem reichlichen Dutzend Mouse On Mars-Alben Soloplatten im Akkord. Als Noisemashinetapes, Lithops oder Neuter River. Und ab und an eben auch als er selbst. Das dritte Jan St. Werner-Baby Miscontinuum – und hier ist die Neuigkeit kommt Ende Januar unter anderem als Black Vinyl und ist Ergebnis einer schweren Niederkunft.

Vier Jahre lang hat St. Werner die Daten auf seinem Laptop gebunkert, bearbeitet, verworfen und für das aufwendigste und teuerste Projekt in der Fiepblatter Serie jede Menge prominente Geburtshelfer um sich geschart. Dylan Carlson von Earth zum Beispiel oder Oval-Electropionier Markus Popp. Andi Toma stand Pate – klar. Und während die Laptop-generierte Partitur für die elf Tracks des selbsternannten Zwitters aus elektroakustischer Goth-Oper und Science-Fiction-Erzählung Jahre brauchte, wurden die auf Miscontinuum wimmernden Stimmen im Drei-Tages-Raffer in Mouse On Mars‘ Berliner Paraverse 4-Studio aufgenommen. Das Ergebnis hebelt die Sinne aus: Worte verschwimmen, Klänge werden visuell. Passend dazu liefert der Medley-Clip (ein Quasi-Best-Of der Miscontinuum-Stücke) eine Geschichte, die sich am besten in Bildern erzählen und in Sätzen wenig fassen lässt. Es performen Aigen Kawabe (Bo Ningen) und Kathy Alberici (Drum Eyes) – noch zwei Kollaborateure.

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