Nacht der toten Surfer

panda-bear-surfers-hymn-video    Es ist Nacht und zappenduster auf dem Friedhof, nur in der Ferne schimmern die Lichter der Stadt über den Hügel. Die erste Kameraeinstellung des Videos zum Song Surfer's Hymn vom neuen PANDA BEAR-Album Tomboy könnte auch einen Zombie- oder Vampir-Film einleiten. Doch die Untoten, die aus den Gräbern auferstehen, treiben andere Gelüste als der Durst nach Menschenblut: Sie wollen surfen!

    Den »Surfern, die das Meer fortgerissen hat« haben die Macher – die New Yorker Kreativagentur m ss ng p eces und der Regisseur Sam Fleischner – ihren wunderschönen und skurrilen Kurzfilm gewidmet. Und so machen sich die untoten Surfer-Skelette auf, in Ermangelung von Wellen die abschüssigen Friedhofswege hinab zu reiten. Irgendwie ist es ja auch eine tröstliche Vorstellung, wenn das Lebensende nicht gleichzeitig auch das Ende für identitätsstiftende Obsessionen bedeuten muss.


VIDEO: PANDA BEAR – Surfer's Hymn

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