Grüße an Lovecraft

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    Über ihren Twitter-Stream sendete ZOLA JESUS diese Woche Geburtstagsgrüße an den 1937 verstorbenen, von seiner Fangemeinde kultisch verehrten Horror-Schrifsteller H.P. Lovecraft. Dessen Bücher spielen im bisherigen Werk der 22-jährigen russisch-amerikanischen Sängerin eine nicht unbedeutende Rolle. So benannte die ausgebildete Opernsängerin ihr 2010 erschienenes zweites Album Stridulum II nach einem von Lovecraft'schen Themen durchsetzten italienischen Film aus den Siebziger Jahren. Nika Roza Danilova, wie Zola Jesus mit bürgerlichem Namen heißt, deshalb als Gothic-Künstlerin abzustempeln, wäre aber zu kurz gegriffen: Zu vielfältig sind die Einflüsse aus Industrial, Klassik und Electro-Pop, die sie in ihrer Musik verarbeitet.

    Einen Vorgeschmack auf ihr drittes Album Conatus, das Ende September erscheint, bieten jetzt ein Video-Teaser und das vorab als Gratis-Download veröffentlichte Stück Vessel. Der Albumtitel – ein philosophischer Begriff, der die natürliche Neigung zur Selbsterhaltung und Weiterentwicklung beschreibt – deutet bereits an, wo die Reise hingehen soll. Danilova, die einige Semester Philosophie studierte, arbeitet beständig weiter daran, ihre Klangwelt auszudehnen.

    Die Veröffentlichung von Conatus feiert Zola Jesus am 29. September beim einzigen Deutschland-Termin ihrer kommenden Tour im Berliner Berghain.

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DOWNLOAD: ZOLA JESUS – Vessel

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VIDEO: ZOLA JESUS – Conatus (Teaser)

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