Unwirklich, aber wahr: Bon Iver, Sufjan Stevens & The National auf einer Bühne

Es gibt Momente, die gibt es gar nicht. Deswegen sollte man unbedingt mit der Handykamera draufhalten. So einen Unfall-Augenblick hielt das von Justin Vernon, besser bekannt als Bon Iver, und Aaron Dessner, besser bekannt als der Zwillingsbruder von dem einen von The National, kuratierte Eaux Claires Music and Arts Festival am Wochenende bereit.

Nun wären diese beiden Namen in einem Satz schon eine Meldung wert, unwirklich wurde es aber erst, als Sufjan Stevens, besser bekannt als der Mann auf Platz fünf der SPEX-Halbjahresalben, seine Version des The-National-Stücks »Afraid Of Everyone« in Begleitung der Urheber zum Besten gab. Im Unverwechselbarlook mit angewachsener Schildkappe und Freiheit-für-die-Achseln-Protestshirt performte der Folk-mit-Ambient-Outros-Songwriter zudem die Stücke »I Need My Girl« und »Slow Show«, von denen ebenfalls Schockstarrenmitschnitte existieren.

Zudem hält die Cloud zwei weitere Höhepunkte aus der Sparte Wackelbild mit Nachrichtenwert vom Zweitageshalligalli in Winsconsin bereit. Justin Vernon, der zunächst die Beerdigung seines Projekts Bon Iver bekanntgegeben hatte, um kurz darauf die Auferstehung seines Projekts Bon Iver bekanntzugeben, hat auf selbigem Festival zwei neue Stücke namens »Neues Stück eins« und »Neues Stück zwei« gespielt, die um Gottes Willen nicht als Vorboten für ein neues Album zu verstehen sind. Denn was in Eaux Claire passiert, bleibt in Eaux Claire. Und sowieso gibt es Momente, die gibt es gar nicht.

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