div>

Seit einigen Wochen kursieren Dateien mit dem kompletten Inhalt des Buches, "virtuelle Druckfahnen" und ganze Rezensionsexemplare von "Tod eines Kritikers". Das Buch war in pdf-Form an einige wenige Journalisten geschickt worden, weil durch die angestossene Diskussion um antisemitische Tendenzen des Romans das öffentliche Interesse an dem Buch in die Höhe geschnellt war. Vorwürfe über eine "PR-Aktion des Verlages" werden nach wie vor zurückgewiesen. Am Ende löschen sich Verluste durch Textpiraterie und durch Medien gesteigerte Käuferzahlen wahrscheinlich eh aus und unterm Strich zählt die Qualität des Buches. Und die soll ja eh nicht der Rede wert sein, schenkt man FAZ, Spiegel & Co. Glauben. Der Verlag selber übt sich in "Sloganisierung" des Tamtams um das Buch. Auf Suhrkamps Internetseite steht zu lesen: "Der neue Walser. Besprochen wurde er schon. Jetzt kann ihn jeder lesen."
Im Streit um das neue Buch von Martin Walser, das am 26.06. in den Buchhandel kommen soll, will nun der Suhrkamp-Verlag rechtlich gegen die Verbreitung des Textes im Internet vorgehen.
Seit einigen Wochen kursieren Dateien mit dem kompletten Inhalt des Buches, "virtuelle Druckfahnen" und ganze Rezensionsexemplare von "Tod eines Kritikers". Das Buch war in pdf-Form an einige wenige Journalisten geschickt worden, weil durch die angestossene Diskussion um antisemitische Tendenzen des Romans das öffentliche Interesse an dem Buch in die Höhe geschnellt war. Vorwürfe über eine "PR-Aktion des Verlages" werden nach wie vor zurückgewiesen. Am Ende löschen sich Verluste durch Textpiraterie und durch Medien gesteigerte Käuferzahlen wahrscheinlich eh aus und unterm Strich zählt die Qualität des Buches. Und die soll ja eh nicht der Rede wert sein, schenkt man FAZ, Spiegel & Co. Glauben. Der Verlag selber übt sich in "Sloganisierung" des Tamtams um das Buch. Auf Suhrkamps Internetseite steht zu lesen: "Der neue Walser. Besprochen wurde er schon. Jetzt kann ihn jeder lesen."