UNIVERSAL/ALDI SUED PROUDLY PRESENTS…

noch Hingucker zu erzeugen.

Eine jahrelange Tradition im Werbefernsehen hat der Einsatz von chartsverdächtiger Musik als Untermalung von Softdrink-Spots, Versicherungswerbung oder Bierreklame. Als direkte Schnittstelle bei gleichzeitiger Umgehung von Plattenfirmen bietet sich seit kurzem unter anderem die Internetpräsenz "Tone Ad" aus Hamburg an. Das Prinzip ist denkbar einfach: Eine Band mit Träumen von größerem Publikum schickt Bewerbungsmaterial an die Agentur. Selbige steht in Kontakt mit Markenfirmen und deren Werbeabteilungen. Die entstehenden Kooperationen bringen allen Parteien etwas, der Band die Präsenz in Millionen guten Stuben (inklusive eventueller Aufmerksamkeit von Industrie und Medien), der Marke den "emotionalen Faktor Musik" und der Agentur … nun ja, wir schätzen mal Geld – und die Genugtuung, dass Musik- und Werbeindustrie im Kern gleich funktionieren. Der Turbokapitalismus kommt, die Plattenfirma geht.
Wege aus der Krise sind rar. Überall. Die Werbeindustrie in Japan schickt mittlerweile Transportfahrzeuge mit illuminierten Plakatwänden als Fracht durch die Straßen Tokios, um überhaupt noch Hingucker zu erzeugen.
Eine jahrelange Tradition im Werbefernsehen hat der Einsatz von chartsverdächtiger Musik als Untermalung von Softdrink-Spots, Versicherungswerbung oder Bierreklame. Als direkte Schnittstelle bei gleichzeitiger Umgehung von Plattenfirmen bietet sich seit kurzem unter anderem die Internetpräsenz "Tone Ad" aus Hamburg an. Das Prinzip ist denkbar einfach: Eine Band mit Träumen von größerem Publikum schickt Bewerbungsmaterial an die Agentur. Selbige steht in Kontakt mit Markenfirmen und deren Werbeabteilungen. Die entstehenden Kooperationen bringen allen Parteien etwas, der Band die Präsenz in Millionen guten Stuben (inklusive eventueller Aufmerksamkeit von Industrie und Medien), der Marke den "emotionalen Faktor Musik" und der Agentur … nun ja, wir schätzen mal Geld – und die Genugtuung, dass Musik- und Werbeindustrie im Kern gleich funktionieren. Der Turbokapitalismus kommt, die Plattenfirma geht.

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