»Spex bleibt Spex«

torsten-grosLiebe Leserinnen und Leser,
Liebe Freunde der Spex,

   hier schreibt der neue Spex-Chefredakteur, Torsten Groß. Ich sitze ab sofort in der Berliner Redaktion und wollte die Gelegenheit nutzen, mich kurz vorzustellen. Das vielleicht Wichtigste vorweg: Spex wird auch in Zukunft Spex bleiben. Selbstverständlich ist auch weiterhin Platz für vermeintlich kleinere, von mir in einem Interview mit Spiegel Online vielleicht etwas unelegant »randständig« genannte Themen. Wir wollen Diskussionen anregen und führen, bisweilen polarisieren und ganz allgemein popkulturelle Phänomene aus allen Bereichen in ein Verhältnis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und politischen Entwicklungen setzen.

   Nur werden sich natürlich auch einige Dinge ändern, sonst bräuchte ich den Job nicht anzutreten. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle gerne Irritationen vorbeugen, die aufgrund der bisherigen Berichterstattung entstanden sein könnten: Was ich bei Spiegel Online und an anderer Stelle zum Thema gesagt habe, war auch so gemeint – allerdings wurde manches falsch interpretiert und aus dem Zusammenhang gerissen. Bereits im Juni wird die dann erscheinende Ausgabe beweisen, dass wir aus Spex kein grundsätzlich anderes Magazin machen werden.
  Ich freue mich schon jetzt auf viele gute Geschichten und einen regen, gerne kritischen Austausch mit den Leserinnen und Lesern und würde mich freuen, wenn alle die weiteren Geschicke des Blattes begleiten würden.

   Mit besten Grüßen,
   Torsten Groß

9 KOMMENTARE

  1. Irgendwie hat man damit nun erst recht den Eindruck, dass alles sehr wohl so gemeint war, aber inhaltlich von dir auf einmal nun zurückgerudert wird. Vielleicht hast du einfach das Thema verfehlt: Es ging ja wohl doch um die Spex und nicht um die Runderneuerung eines Alt-Rocker Blatts.

  2. Ich war bis jetzt noch bei jedem Redaktions- und Layoutwechsel zunächst mal angepisst und das hier erscheint mir auch wieder wie der Untergang. Aber dann hat sich die letzten Male doch immer viel Gutes und Schönes gefunden. Hoffentlich wird es auch diesmal so sein, wobei dieses Motivationsschreiben und das marktkonforme wischiwaschi Zielgruppengeschwätz im Spiegel-Interview nicht gerade darauf hindeuten.

  3. Ich denke, wir dürfen gespannt sein, ob das zur Katastrophe wird, oder gelingt.

    Schade nur, dass es seitens Wetzker und Kedves keine Stellungnahme gibt!

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