The Lovemakers

In wenigen Tagen ist es soweit: Will Schwartz alias Hey Willpower wird Europa bereisen und die Clubs der Großstädte erneut in vor Euphorie triefende Pop-Tanzhäuser verwandeln. Mit seiner leichtfüßigen Mischung aus Indie-Attitüde und Pop- bzw. R’n’B-Elementen war »PDA« ein mehr als herausragendes Album, das auch weit über das vergangene Jahr herausreichte. Soviel zur Einleitung.

The Lovemakers hingegen arbeiten derzeit an ihrer nächsten EP und die lässt blicken, dass denjenigen, die ein Hey Willpower-Shirt tragen, auch ein The Lovemakers-Textil gut stünde. Das Quartett aus Oakland bedient sich nämlich ähnlicher Stilelemente wie die Nachbarn aus San Fransico. Wobei das mit dem Vorbild auch mal nur so dahingestellt sei: Seit 2002 arbeiten Lisa Light und Scott Blonde als The Lovemakers zusammen, erweitert um Brandon Arnovick und Kenneth Hard haben sie bereits zwei Alben, davon eines auf dem Interscope-Ableger Cherrytree. Und zweitens orientieren sich The Lovemakers doch spürbar an den Idealen des Indierock, lassen hin und wieder kreischende Gitarrenriffs über einen R’n’B-Beat hinwegflirren und zeigen sich auch ganz gerne in Röhrenjeans und Lederjacke.

Die eingangs erwähnte EP dürfte hier in Deutschland wie beide Alben nur als Import zu haben sein, lohnen würde sich die Investition aber sowieso. Stücke wie »Shake That Ass« oder »Prepare For The Fight« unterstreichen dies ebenso wie das wunderbar ironische Hochglanz-Strobo-Video zum neuen Stück »Whine And Dine«.

Und um kurz auf Hey Willpower zurück zu kommen: Deren »Dance«-EP ist seit gestern als UK-Import zu haben.

VIDEO: The Lovemakers – Whine And Dine

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