Thalia Gardens mit Baby Dee u.w. in Dresden

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Foto — Winter van den Brink Baby Dee

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Dresden genießt weithin den Ruf einer wichtigen Kulturstadt. Die Reputation begründeten die barocken Bauten, später die Semperoper und jetzt gegenwärtig das hervorragende Label Uncanny Valley. An diesem Wochenende kommt einer weiterer Besuchsgrund hinzu: Das Festival Thalia Gardens bringt Baby Dee an die Elbe. Die frühe Förderin Antony Hegartys, als dieser gerade seine Johnsons gründete, veröffentlichte im letzten Jahr nach ihrem fünften Album Regifted Light auch gleich noch eine zweite LP, Baby Dee Goes Down To Amsterdam, live aufgenommen in der niederländischen Metropole. Dazwischen war Dee im September auf von Spex präsentierter Europatour gewesen. Der Auftritt am Samstag im Garten des Thalia Kinos ist ihr einziger Auftritt diesseits des Atlantiks in diesem Jahr.

   Zuvor spielen die Isländerin Kira Kira und ein noch geheimer, reichlich bekannter Gast am Piano. Zu später Stunde folgen das Münsteraner Ambient-Trio Bersarin Quartett und Deep House-Künstler Hannes Smith. Am Freitag treten Mighty Oaks, Wahlberliner Folker, der bayrische Nachwuchsmusiker Joasihno, kürzlich mit The Notwist auf Tour, und Sóley Stefánsdóttir, ebenfalls aus Island und bei Seabear aktiv, auf – ihr neuestes Video Pretty Face ist nachfolgend zu sehen. Heute Abend eröffnet das Festival mit einer Vorstellung der Dokumentation Grandma Lo-Fi über Sigrídur Níelsdóttir, die im hohen Alter mit dem Musizieren begann und bei Fertigstellung des Films bereits 59 Alben aufgenommen hatte.

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