Freitag, Dezember 6, 2019

Die besten Alben 2010-2019: Platz 200 bis 151

RANKING – Das Jahrzehnt ist fast vorbei, das Album so langsam aber sicher tot. Bevor es soweit ist, gehen wir aber noch einmal all in: Hier sind sie, die 200 SPEX-Alben der letzten Dekade. Heute: Platz 200 bis 151. 

Musik von morgen: von Pflanzen, für Pflanzen

KOMMENDE RELEASES – Heute schon in die Musik von morgen lauschen. Diese Woche mit Speaker Music, Magda Drozd, Lucid Grain, El Wali und Jan Schultes Debüt-LP als Bufiman.

Netflix, der neue beste Freund autoritärer Regierungen

ESSAY – In der Türkei müssen Streaming-Dienste in Zukunft Inhalte zensieren, die nicht zu den Moralvorstellungen der Regierung passen. Ob sich Netflix und Co. dagegen wehren? Denkste! 

„Ohne Energie und Arbeit könnte es Streaming nicht geben“

INTERVIEW – Bietet Streaming die nachhaltige Alternative zu physischen Tonträgern? Nicht Kyle Devine zufolge, und der sollte es wissen. Ein Gespräch mit dem Autoren von Decomposed: The Political Ecology Of Music.

Scheiß auf Diversity!

KOMMENTAR – Der Ruf nach mehr Diversität ist nichts als weißes neoliberales Geschwafel – und verhindert eine echte Auseinandersetzung mit problematischen Strukturen. Was es wirklich braucht, ist eine Dekolonisierung des Denkens.

Musik gegen die Angst vor dem Fremden

ALBUM DER WOCHE – Im Zwiespalt zwischen Club und Kunsthalle scheint es für elektronische Musik dieser Tage keine anderen Optionen zu geben. Stimmt das? Oto Hiax knistern auf ihrer neuen Platte gegen die Alternativlosigkeit an.

Mehr Badass-Attitüde geht nicht

REVIEW – Jennifer Lopez spielt in Hustlers die glamouröseste Heldin der Unterwelt, die man sich vorstellen kann. Und verleiht ihrer Rolle als Nachtclub-Tänzerin mehr Würde als so mancher Arthouse-Film.

Musik von morgen: Royal Trux gibt’s noch?

KOMMENDE RELEASES – Heute schon in die Musik von morgen lauschen. Diese Woche mit Royal Trux, Luis Ake, Pink Shabab, The Chap und Globus.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 2)

ESSAY – Scheiße, die Neunziger sind zurück! Aber hurra, die Welt geht unter! Von Stranger Things bis Extinction Rebellion: Die Alternativlosigkeit des kapitalistischen Realismus weicht der puren Lust an der Zerstörung.

Gender, Rock & Rebellion: Der SPEX-Podcast, Folge 2

PODCAST – In der zweiten Folge unseres Podcasts sprechen wir mit dem britischen Pop-Kritiker Simon Reynolds über Sex Revolts: Gender, Rock & Rebellion und die Gegenwart. Außerdem: Sudan Archives fantasiert über die Zukunft und Ebow frühstückt female rap ab.

Mark Fisher: „Kapitalistischer Realismus“, zehn Jahre später (Teil 1)

ESSAY – Heute vor zehn Jahren legte Mark Fisher mit Capitalist Realism. Is There No Alternative? die definitive Bestandsaufnahme der Gesamtsituation vor. Blöd nur: Heute ist die Welt noch mehr am Arsch als damals. Teil eins unserer Rückschau.

Unser Mann in Braunschweig

REPORTAGE – Vor 32 Jahren und vier Monaten traf Joachim Lottmann für SPEX Grünen-Gründer Thomas Ebermann. Damals ging es unter anderem um die Frage, wer oder was „das vollkommene Aufgehen der Grünen im alltäglichen Parlamentarismus verhindern” könnte. Was sich seitdem verändert hat? Richtig, alles. Gut also, dass man sich im Leben immer zweimal sieht. Ein Treffen. 

Es ist gefährlich, Biegsamkeit und Härte zu mischen

SCIENCE NEWS – Ann Cotten liest sich durch die Welt der wissenschaftlichen Onlinelektüreplattformen. Heute: Überflussideologie, das Ideal des perfekt Passenden und Scandiumfluoridkristalle.

Pop unter den Bedingungen des Spätkapitalismus

ALBUM DER WOCHE – Vier Jahre ist ihr Gastspiel in Nordkorea her, nun liefern Laibach eine EP mit Parteisongs nach. Pop-musikalischen Gewinn hat das keinen, ein Denkanstoß ist es aber allemal.

Musik von morgen: Scheiße, Beck ist zurück!

KOMMENDE RELEASES – Heute schon in die Musik von morgen lauschen. Diese Woche mit Beck, Ben Frost, Jaakko Eino Kalevi, Contagious und Aleksi Perälä.

Der erste Instagram-Tote

REVIEW – In nur zwei Jahren stieg Lil Peep vom Außenseiter zur neuen Rap-Hoffnung auf. Dann starb er. Der Dokumentationsfilm Everybody’s Everything versucht verzweifelt, seine Geschichte wie die eines normalen Popstars zu erzählen.

Die Ermächtigung liegt im Dialog

KOMMENTAR – Die Oper rührt die Partitur nicht an? Falsch, schreibt die Dramaturgin Ann-Christine Mecke in ihrer Replik auf Janis El-Biras Kommentar „Wir wollen Verdi“.

Orientalismus wegflexen

FEATURE – Auf der Compilation Safar drängt eine goldene Generation von Rapper_innen aus dem Maghreb in die Sichtbarkeit – mit Autotune, 808s, einer ganz eigenen Perspektive und weit abseits von überkommenen Stereotypen.

Jeder Klang kommt aus der Stille

ESSAY – Das Nichts ist auf dem Vormarsch. Auf der Compilation zum 40. Geburtstag von Mute Records ist es unüberhörbar: 263 minutes and 54 seconds of silence. Ist das schlimm? I wo! Einige Gedanken zur Abwesenheit von Musik.

Herr Oldham, so kommen wir nicht weiter

ALBUM DER WOCHE – Bonnie „Prince” Billy erinnert mit I Made A Place an die Wärme, die es in den USA auch noch irgendwo gibt. Klingt dabei aber wie ein Prepper, der die Vorteile unverderblicher Dosennahrung anpreist.