Tenori-On – Fetisch

Tenori-OnHysterisch. Im vergangenen Herbst veröffentlichte Yamaha den vom Tokioter Medienkünstler Toshio Iwai designten Tenori-On. Zunächst ausschließlich in Großbritannien. Die Reaktionen waren hysterisch. Erstauflage im Nu ausverkauft, schwindelerregende Ebay-Angebote, die Sahnetorten unter den Elektronika-Proucern ließen sich bereitwillig einspannen in die Kampagne für das neue Interface. Jetzt erscheint es auch in der Rest-Welt.
 »Es ist ein kleines, handliches Gerät – die Fachwelt spricht von einem Handheld – das in erster Linie aus einem Feld von 16 mal 16 LED-Druckknöpfen besteht. Mit diesen Knöpfen kann der User sechs verschiedene Klang-Modi benutzen und miteinander verschalten. Damit besitzt er ungeahnte Möglichkeiten zur Improvisation mit eigenem Sample-Material oder den Sounds per MIDI angeschlossener elektronischer und digitaler Klangerzeuger.

Das Tenori-on generiert also selbst keine Klänge, sondern wurde als Speicherbank für Samples und als Interface zwischen verschiedenen digitalen Instrumenten entworfen. Mit der connection-Funktion sind synchronisierte Livesessions mit mehreren Spielern möglich. «

Soweit der Waschzettel, der soeben reinflattert und auch noch ein Großevent ankündigt: Am 8. April gibt’s im Berghain zu Berlin eine Release-Party mit u.a. Pole und To Rococo Rot, und vor allem die Möglichkeit zum selber testen, zuvor wird das Tenori-On schon von einem ähnlichen Line-Up präsentiert. Am 12. März im Frankfurter Nachtleben. Wer nach Alternativen zu Laptop und Tenori-On sucht, könnte auch bei den noch simpleren Interfaces von Monome suchen.

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