Täglich grüßt BDS: DJs gegen Israel

Unter dem Hashtag #DJsForPalestine solidarisieren sich momentan zahlreiche DJs mit den unterdrückten Palästinensern, indem sie Israel als Kulturstandort boykottieren. Zu den Künstler_innen zählen unter anderem Ben UFO, Four Tet, The Black Madonna, Laurel Halo und Pariah. Als Reaktion wurde eine in Berlin geplante Party des Kollektivs Room 4 Resistance abgesagt. 

Seit einigen Monaten spaltet der kulturelle Boykott Israels, zentralisiert in der BDS-Bewegung („Boycott, Divestment And Sanctions“), die Popkultur. Künstler_innen, die sich der Bewegung anschließen, werden andernorts von Veranstaltungen ausgeschlossen. Vorwürfe des Antisemitismus werden auf der einen Seite laut, auf der anderen Vorwürfe der Unterstützung eines autoritären Regimes.

Die Konfliktlage spitzt sich regelmäßig in offenen Anschuldigungen beider Seiten zu. Anne Haffmans von Domino Records sprach im Zuge der Absagen zweier Künstler ihres Labels beim Pop-Kultur-Festival mit SPEX über die Hintergründe der BDS-Bewegung, ihre populistischen Methoden und mögliche Fehleinschätzungen der angespannten Situation.

Die Veranstaltung Room 4 Resistance x Comeme sollte am kommenden Wochenende im About Blank stattfinden, wurde jetzt aber abgesagt. Das Venue-Team begründet seine Entscheidung damit, dass die Unterstützung eines Boykotts Israels sein „politisches Verständnis grundlegend disrespektiere“. Das Kollektiv Room 4 Resistance hatte sich zuvor mit einem Banner offiziell zu den Grundsätzen der PACBI (Palestinian Campaign For The Cultural And Academic Boycott Of Israel) bekannt.

Post zahlreicher elektronsicher Künstler_innen

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