Sprungbrett: Spot Festival mit Whomadewho, The Raveonettes, Aurora u.v.m.

Foto: Aurora

Was haben die Lederjackenrocker Volbeat, die Indiegitarren-Helden The Raveonettes und Reptile Youth, Superstar-DJ Trentemøller, die Pop-Sterne Medina und Aura Dione und so kultige Elektronic-Acts wie Whomadewho und Rangleklods gemeinsam? Sie alle stammen aus Dänemark. Sie alle stehen stellvertretend für die quicklebendige Szene unseres nördlichen Nachbarlandes.

Eine Szene, die jedes Jahr neue, spannende Acts hervorbringt – weswegen die dänische Musikbranche sich einen Weg ausgedacht hat, um Bands und Künstlerinnen, die sich in der Heimat rasant auf dem Weg nach oben befinden, auch der internationalen Musikwelt nahe zu bringen: Einmal im Jahr treffen sich Labelleute, Journalisten, Booker und aund und in Aarhus, um sich auf dem Spot Festival diese aufstrebenden Dänen der Saison anzusehen und gegebenenfalls im Ausland unter Vertrag zu nehmen.

Wie bei einem South By South West oder Reeperbahn Festival im kleineren Rahmen werden die Clubs, Hallen und Kulturzentren der szenigen Studentenstadt für ein langes Wochenende zu Konzertvenues, die es erlauben, von Show zu Show zu wandern. Das macht großen Spaß, denn man weiß nie, was einen erwartet. Manche Bands sind Durchschnitt, vereinzelte sogar richtig mies – aber dann stößt man auf absolute Edelsteine, die das komplette Wochenende wert sind.

Natürlich ist das Festival nicht nur für die Branche gedacht. Nicht nur stellen die vielen Studenten aus Aarhus den Großteil des Publikums, auch international spricht sich Spot herum: mit seiner gemütlichen Atmosphäre ist es ein Top-Tipp für Musikfans, die nicht nur die immer gleichen Mega-Namen sehen, sondern viel lieber auf eigene Faust Newcomer entdecken möchten.

Dieses Jahr unter anderem im Programm: Art-Elektropop von Asbjörn, die flippige Psychedelia der Band Blaue Blume, unberechenbarer Indierock vom Quintett Lowly. Auch internationale Acts sind traditionell vertreten, dieses Jahr beispielsweise die Songwriter Júníus Meyvant aus Island – ein neuer Asgeír? – und Daniel Norgern aus Schweden oder Aurora, die als 17jähriges Wunderkind der norwegischen Szene gilt. Aber auch deutsche Bands entdecken Spot für sich als Sprungbrett:  Mit Pool, Wilhelm Tell Me und Louìsa haben sich bis jetzt drei Acts aus der Bundesrepublik angekündigt.

Spot Festival
30. April bis 03. Mai
Dänemark – Aarhus

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.