Guerillas mit Streich-instrumenten

kaleidoskop-xenakis-guerilla-orchester    Ursprünglich als Kammerorchester gegründet, sorgt das Solistenensemble KALEIDOSKOP inzwischen mit seinen szenischen Produktionen, die Konzert, Tanz, Schauspiel und Lichtinstallationen verbinden, für Aufsehen. In Berlin werden die Mitglieder der Gruppe am kommenden Wochenende den Konzertsaal verlassen und auf öffentlichen Plätzen, Hinterhöfen und Straßen eine Konzertperformance zu Ehren des griechischen Komponisten und Architekten Iannis Xenakis aufführen.

    XI – ein Polytop für Iannis Xenakis, so lautet der Titel der Aktion, die am Freitag, den 1. Juli mit einem (konventionellen) Konzert im Kammermusiksaal der Philharmonie eröffnet wird. Dabei wird das Ensemble neben Werken von Xenakis auch Stücke von Sebastian Claren, Ryoji Ikeda, Josiah Oberholtzer und Claudio Monteverdi spielen werden – einige davon als Uraufführungen. Mit dem Begriff Polytop (»viele Orte«) bezeichnete der vor zehn Jahren verstorbene Xenakis seine Idee eines Gesmatkunstwerks, bei dem Licht, Klang, Raum und Bewegung gleichberechtigte Elemente darstellen. Dieses Konzept versucht Kaleidoskop am Samstag, den 2. Juli mit Guerilla-Konzerten und einem abendlichen Ringpolytop umzusetzen. Tagsüber bespielen die Musiker nach einer Inszenierung von Aliénor Dauchez zentrale Plätze in Berlin. Die genauen Orte werden kurz vor der Aktion auf der Webseite xi11.de bekanntgegeben. Während die Musiker spielen, bauen Aktivisten eine temporäre Architektur auf, welche die Partituren von Xenakis dreidimensional visualisiert.

    Am Abend kommt es dann auf der Brachfläche des Gleisdreicks in Kreuzberg zum eigentlichen Höhepunkt der Performance-Serie – der Uraufführung des Ringpolytops des österreichischen Komponisten Georg Nussbaumer. Dazu heißt es in der Programminformation der Veranstalter:

    »Das Konzept von Xenakis, Architektur und Landschaft in großformatige Licht-Klang-Orte zu verwandeln, wird auf eine Stadt, […] ausgedehnt: die »vielen Orte« verschwinden aus dem Blickfeld und dem Hörradius. Die Musiker sind über die ganze Stadt verteilt und nur akustisch anwesend. Ihre Klänge und die ihrer Umgebung werden von jeweils einem Mobiltelefon belauscht und auf 15 Autos übertragen. Die klingenden Autos bewegen sich choreographiert auf dem Gleisdreieck. Im Kreis sind Musiker mit Blasinstrumenten postiert, die den Platz in rotierende Klänge hüllen. Das Publikum bewegt sich frei über das Gelände.«

    Wir verlosen 3×2 Karten, die für alle drei Teile der Konzertperformance gelten.

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STREAM: IANNIS XENAKIS – Aurora (gespielt vom Solistenensemble Kaleidoskop)

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Spex präsentiert: XI – EIN POLYTOP FÜR IANNIS XENAKIS:
01.07. – 02.07. Berlin – Philharmonie, Gleisdreieck, verschiedene Orte

1 KOMMENTAR

  1. http://www.myspace.de/Psykunst1

    Hier ist auch genügend Politik stoff, hoffe das ich es noch schaffe in dem Leben berühmt zuwerden.
    ICh würde alles machen damit es den kinder gut geht. Kinderlungenkrebs ist so ein Beispiel.
    ICh stecke in einer Krise,kein job,keine freund,kein geld um mein tonstudio zu upgraden. Alles kaputt hat wackler, HUnde Haare über all. Gitarren seiten weg. Und Kredit bekomm ich nicht von der Bank. Wenn ich jetzt ein Auto klau und es verkauf, geh ich in den Knast. JEmanden erpressen das ich wieder musik machen komm in kanst. Arbeiten um sich das Tonstudio auf die meine zustellen dauert jahr da ich keine ausbildung, da zu noch Adhs.
    Jetzt sitze ich im wartensaal zum glücklich sein.
    SOSOS

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