Jetzt auch in extrablond: SPEX präsentiert Soko live

Foto: Robin Black

Huch, was ist denn da passiert? Indiepop-Darling Soko ist jetzt eine andere. Ob sie eine bessere ist, kann im Juli noch einmal live begutachtet werden.

Plötzlich Platin – wo ist das Hippiemädchen mit der bambibraunen Wuschelmähne, das latent aggressiv »I’ll kill her« droht? Soko hat das getan, wovon die Alpträume jedes Musikjournalisten handeln: die Zuckerpuppe aus der Liedermacherinnen-Gruppe hat sich neu erfunden. Das heißt im Falle der Französin allerdings nicht nur Wasserstoff auf die Matte, sondern auch neue Songfarbe.

Drei Jahre nach ihrem Debüt I Thought I Was An Alien nimmt Soko ihre geheimsten Gedanken beim Wort. Außerirdisch? Warum nicht! Eh alle verrückt hier. Der aktuelle LP-Nachfolger ist nach Schneeweißchen-Frise und White Goth-Trash-Klamotte das nächste Statement des exaltieren Eigentlich-Mauerblümchens, trägt passenderweise den Titel My Dreams Dictate My Reality und wurde – wenn schon, denn schon – von Ross Robinson (Korn, The Cure, Klaxons) produziert. Soko hat’s geschnallt: Pop ist Poesie und Pose. Ob sich beides die Waage hält, darf nach zwei Terminen im März im Sommer erneut live beurteilt werden. Der zweite Blick lohnt sich.

SPEX präsentiert Soko live
12.07. Berlin – Gretchen

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