Musik-TV lebt – im Netz: The One-Hit Parade bittet die Viral-Jury zum Voting

Musikfernsehen ist tot? Dafür bietet The One-Hit Parade jungen Bands aus Berlin eine Online-Plattform, um sich weltweit zu präsentieren. On Stage: Fenster, Isolation Berlin, Chuckamuck und sieben andere Hauptstadt-Künstlerinnen.

Das von Labelbetreiber, Booker und SPEX-Autor Martin Hossbach moderierte Format geht in die zweite Runde. Das Konzept von The One-Hit Parade erinnert an Klassiker wie Top Of The Pops oder disco, wobei einem die schlechten Sketche von Ilja Richter erspart bleiben und man dafür das ein oder andere aufschlussreiche Interview mit den teilnehmenden Künstlern zu hören bekommt.

Zehn Bands haben dieses Jahr wieder die Chance die Bühne in der Berghain-Kantine zu erklimmen und sich mit einem Song der weltweiten Netz-Jury zu stellen. Auch dass es hier nicht um die musikalische Darbietung – da playback –, sondern um die Performance geht, schließt an die früheren Fernsehformate an. Doch anders als damals versuchen die Künstler nicht mehr, einen Live-Auftritt möglichst naturgetreu darzustellen, sondern wollen ihren Auftritt zu einer einzigartigen Vorstellung machen.

onehitparadeanika

Musikalisch geht das Ganze bunt durch den Genregarten. Mit dabei sind unter anderem Isolation Berlin, die sich an einem tristen Strand zu tummeln scheinen, Chuckamuck, die eher auf Alkohol setzen, Anika (Foto mit Perücke), die uns ins Horrorkabinett der Nachrichten entführt, Fenster (Foto oben), ganz in weiß, aber keineswegs unschuldig, und Skiing, deren Song so kurz ist, weil das für alle das Beste ist. »Wenn er einem gefällt, kann man ihn nochmal hören. Gefällt er einem nicht, dann ist er schnell vorbei.«

Abgestimmt werden kann jetzt und ab sofort. Die komplette Playlist mit allen zehn Performances gibt’s auf Youtube.

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