Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main lädt vom 2. bis zum 3. März zum Symposium On Violence ein. An zwei Tagen beleuchten Experten die Gewaltphänomene unserer Zeit. 

Das Thema Gewalt treibt viele Philosoph_innen und Künstler_innen um. Im MMK Frankfurt kommen sie vom 2. bis zum 3. März zum Symposium “On Violence” zusammen (Foto: Fabian Frinzel).

Im Rahmen der Ausstellungen Cady Noland und Weil ich nun mal hier lebe findet im MMK Frankfurt ein Symposium zum Thema Gewalt statt. Mit On Violence greifen die Organisator_innen Susanne Pfeffer, Anna Sailer und Pascal Jurt ein brisantes Thema auf. Schließlich nehmen rassistische, sexistische und klassistische Angriffe momentan zu. Hinzu kommen die mannigfaltigen Variationen struktureller Gewalt, von denen die gesamte Gesellschaft betroffen ist. Gleichzeitig regt sich vermehrt Widerstand. Immer mehr Menschen politisieren sich, schließen sich zusammen und protestieren gegen Diskriminierungen, soziale Ungerechtigkeit und Klimawandel. 

Doch inwiefern hängen die Gewaltphänomene unserer Zeit zusammen? Sind sie gesellschaftlich immanent oder besorgniserregende Anzeichen einer extremen Zuspitzung? Fragen wie diesen möchten Philosoph_innen und Künstler_innen an dem zweitägigen Treffen nachgehen. Zu den geladenen Gästen zählen unter anderem Daniel Loick, der einen Vortrag zu Anarchie und Barbarei hält, Geoffroy de Lagasnerie, der die Frage „Can We Be in Favour of Violence?“ stellt und Patrisse Khan-Cullors, die Black Lives Matter mitbegründet hat und über die Verbindung der Bewegung zur Kunst spricht.

Hinzu kommen Vorträge über „Sadism to Solidarity – Notes on Art, Philosophy and the Algerian War” und „Philosophy as Self-Defence”. Moderiert wird das englischsprachige Symposium von Kulturjournalist Tobi Müller.

Der Eintritt ist frei. Teilnehmer werden gebeten, sich über symposium@mmk.art anzumelden. 

SPEX präsentiert – On Violence Symposium

02.03 – 03.03 Frankfurt am Main – Museum für Moderne Kunst