Elektronische Live-Improvisation in Mischa Kuballs Lichtinstallation im Jüdischen Museum: SPEX präsentiert die fünf Musikerinnen der Monika Werkstatt rund um Gudrun Gut.

Zum Gallery Weekend bringen die sechs Musikerinnen der Monika Werkstatt die Lichtinstallation res·o·nant von Mischa Kuball zum Klingen. Ihr elektronisches Raumexperiment ist nach den Auftritten von Bassist William Parker und Detroit-Techno Urgestein Mike Banks der dritte Live-Gig innerhalb der Libeskind-Voids im Jüdischen Museum.

Das Musikerinnen-Kollektiv Monika Werkstatt lädt zur elektronischen Live-Performance ins Jüdische Museum ein (Foto: Mara von Kummer).

Das Kollektiv tritt an zwei Tagen in wechselnder Besetzung auf. Sein Ziel ist nicht der perfekte Sound, sondern ein inspirierendes Klangexperiment. Die Sessions werden demnach ohne doppeltes Netz gespielt, Fehler und Brüche, die während des Improvisierens entstehen, sind gewollt. Statt um pure Unterhaltung soll es ums Mitmischen, Einmischen, Genießen und Lernen gehen.

Mit res·o·nant hat sich das Kollektiv die perfekte Umgebung für die elektronische Live-Improvisation ausgesucht. Musik ist von vorneherein ein essentieller Bestandteil der Installation. Zu tanzenden Lichtfeldern und Stroboskop-Blitzen werden 60-sekündige Soundclips gespielt, die von mehr als 220 Musiker_innen eigens für das Kunstwerk produziert worden sind.

Monika Werkstatt ist ein Projekt von Gudrun Gut. Das bei Guts Label Monika Enterprise angesiedelte Kollektiv hat bereits zahlreiche Events realisiert. Im Jüdischen Museum sind außer Gudrun Gut, Sonae, Beate Bartel, Danielle de Picciotto, Islaja und Pilocka Krach zu erleben. 

SPEX präsentiert Monika Werkstatt

26.04 & 27.04 Berlin – Jüdisches Museum