Bernard Sumner im Interview: »… und sah mit acht zum ersten Mal einen Baum«

Foto: © Kevin Cummins / Spex

Einen Tag, nachdem Bernard Sumner und sein Schulfreund Peter Hook 1976 ein Konzert der Sex Pistols in Manchester gesehen hatten, gründeten sie eine Band. Mit dem später dazugestoßenen Sänger Ian Curtis wurde man als Joy Division berühmt. Nach Curtis’ Freitod übernahm Sumner die Rolle des Sängers in der umbenannten Band New Order. Deren riesige Umsätze finanzierten ab 1982 den Betrieb der Konzerthalle The Haçienda, die später als Drogenmekka und Technoclub weltberühmt wurde. Heute, nach dem x-ten Zerwürfnis mit Bassist Hook, ruht New Order, und das erste Album von Sumners neuer Band Bad Lieutenant, »Never Cry Another Tear«, erscheint. Zum Interview bittet Sumner, 53, an einem regnerischen Nachmittag aufs Land im Süden Manchesters.

Bernard Sumner, nach Joy Division, New Order und Electronic ist Bad Lieutenant Ihre vierte große Band. Was dürfen wir von diesem neuen Kapitel erwarten?
Neues Personal in einer Band ist wie ein neuer Versuchsaufbau – also sollte die Musik, die dabei entsteht, auch zu neuen Resultaten führen. Ich jedenfalls meine, in der Musik von Bad Lieutenant tatsächlich einen neuen Sound zu vernehmen. Andererseits gibt es natürlich einen roten Faden, und das ist meine Stimme, oder genauer gesagt: mein künstlerischer Einfluss. Ich vermute, da der Mensch sich nicht neu erfinden kann, gibt es in meiner Arbeit ebenso viel Kontinuität wie Innovation.

Den Namen der Band entlehnten Sie dem umstrittenen Film von Abel Ferrara.
Der Film ist so dermaßen schonungslos, drastisch und stellenweise krank, dass er einen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen hat. Ich würde nicht einmal behaupten, dass ich ihn besonders möge. Aber seine Krassheit ist überzeichnet, fast wie im Comic. In gewisser Weise ist der Film sogar sehr witzig – vorausgesetzt, man kann den schwarzen Humor Ferraras teilen. Für die personelle Konstellation in unserer neuen Band trifft der Name jedenfalls ins Schwarze. Wir mochten ›Bad Lieutenant‹ auf Anhieb und haben uns fortan nicht mehr den Kopf über einen anderen Bandnamen zerbrochen.

Auf dem Papier wirkt Bad Lieutenant wie ein klassisches Seitenprojekt – überbrücken Sie wie seinerzeit mit Electronic eine Ruhephase von New Order?
Electronic und Bad Lieutenant formierte ich aus völlig unterschiedlichen Gründen. 1989, als ich mit Johnny Marr Electronic gründete, war ich vom konstanten Touren mit New Order physisch und psychisch total ausgebrannt. Ich selber war daran nicht ganz unschuldig, da ich viel trank und, Sie wissen schon … Nur war mir nicht klar, wie ich aussteigen und aufhören sollte. Der Druck von außen war enorm. Ich hatte das Gefühl, man schickte uns andauernd auf Tour, weil unser Club, The Haçienda, und unser Label, Factory, ständig frisches Kapital benötigten. Das Gros der Toureinnahmen verblieb zwar bei New Order, aber die Einnahmen durch Tonträgerverkäufe wurden fast ausschließlich in der Haçienda und der Factory verbrannt. Tony Wilson, der Chef von Factory, verbuchte uns ständig rund um die Welt, damit wir fleißig Geld verdienten und auch sonst zufrieden waren. Oder man könnte sagen: Er hielt uns von Zuhause fern, damit wir auf Reisen nichts von der tatsächlichen Verwendung der Tantiemen bemerkten.

Aber Sie waren auf Tour gar nicht zufrieden – heißt es zumindest in Ihrer von David Nolan aufgeschriebenen Biografie.
Tatsächlich bestimmten Streitigkeiten den Alltag bei New Order. Sie sorgten für ein sehr schlechtes Karma. Einige von uns wollten immerzu live spielen, andere aus unterschiedlichen Gründen gar nicht. Um solch einen Konflikt zu lösen, hätten wir miteinander reden müssen. Das taten wir aber nie. Alles blieb unausgesprochen, der ganze Frust und jegliche Kritik. Im Jahr 2001 – Electronic hatten zu diesem Zeitpunkt bereits drei Alben veröffentlicht – kamen New Order schließlich wieder zusammen. Oberflächlich schien es, als wären acht Jahre nach unserem letzten Album »Republic« alle unsere Probleme gelöst: Die Haçienda und das Label Factory gab es nicht mehr, der ganze Ballast schien endlich abgeworfen. Leider hatten sich aber ungeachtet dessen über die Jahre gravierende, aus Geltungssucht und persönlichen Animositäten herrührende Differenzen zwischen mir und Peter Hook aufgebaut. Das ging dann einen Moment lang noch ganz gut, wir veröffentlichten unser Album »Get Ready«. Aber kurze Zeit später beschlossen wir, aus persönlichen Gründen nicht weiter zusammenzuarbeiten.


VIDEO: Bad Lieutenant – Sink or Swim

Sind Bad Lieutenant in Viererbesetzung ohne Peter Hook nun also so etwas wie eine Light-Version von New Order?
Das würde ich nicht sagen. Stephen Morris war schon bei Joy Division dabei, und Phil Cunningham ersetzte 2001 Gillian Gilbert, die sich vermehrt um ihre behinderte Tochter kümmern wollte, die sie mit Stephen hat. Phil und Steve sind bei Bad Lieutenant jetzt mit dabei. Neu im Boot ist Jake Evans, ein begnadeter Gitarrist und Sänger, der hier vom Lande kommt – jemand, der keinerlei Ballast mit sich herumträgt. Und ich kann von meiner Warte aus nur sagen: Der Drang, sich kreativ zu äußern, versiegt nicht einfach. Ich möchte mein Leben lang weiter Songs komponieren und veröffentlichen – deshalb gründete ich die neue Band. Was sollte ich sonst machen?

Auch sonst ist Ihr Leben bestimmt von Kontinuität: Sie sind ›born and bred‹, geboren und aufgewachsen, in Manchester und leben heute noch immer hier. Warum?
Ich wuchs in Salford auf, knapp eine Viertelstunde vom Stadtzentrum Manchesters entfernt, und fand es immer sehr wichtig, meiner Familie nah zu sein. Meine Familie war vom Schicksal gebeutelt, sie bestand, als ich in Joy Division spielte, nur noch aus meiner sehr alten Großmutter und meiner Mutter. Also wollte ich nahe bei den beiden sein, ihnen so oft wie möglich unter die Arme greifen können – solange sie noch am Leben waren. Meine Mutter war krank, und meiner Großmutter ging es auch nicht besonders gut. Immer, wenn ich nicht auf Tour war, zog es mich zu den beiden zurück. Später hatte ich eine Freundin, heiratete zwei Mal, bekam Kinder – und heute gehen diese Kinder hier in Manchester zur Schule. Was sollte ich da woanders hinziehen? Mein Zuhause ist und bleibt Manchester.

Die Stadt hat sich, seit Sie das erste Mal eine Bühne betraten, enorm verändert, finden Sie nicht auch?
Als ich ein kleiner Junge war, bestand Manchester aus industriellem Ödland und wurde wirtschaftlich niedergehalten. Heute ist die Stadt tatsächlich wie neu geboren, was negative und positive Aspekte mit sich bringt.

Sie wohnen heute im Süden von Manchester, in einer wohlhabenden Gegend, quasi auf dem Land, richtig?
Ganz genau. Der Grund dafür ist ebenfalls in meiner Kindheit zu suchen: Am Ende der Straße, in der ich aufwuchs, stand eine Chemiefabrik. Der Gestank war enorm. Es wurden dort irgendwelche giftigen Harze produziert. Wir brachen als Kinder regelmäßig in das Fabrikgelände ein und zerschmissen Scheiben oder warfen Säuretanks um. Endlose Zeilen von Reihenhäusern bestimmten das Straßenbild meiner Kindheit. Es gab weder Bäume noch Gärten, geschweige denn Parkanlagen. Ich sah zum ersten Mal einen Baum, als ich acht Jahre alt war. Mein Gott, wie sehr liebte ich diese Bäume! Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jemand, der in der Stadt aufwächst, sich irgendwann nach dem Land sehnt – und umgekehrt. Deswegen wohne ich jetzt hier, auf dem Land. Im Grünen. Ich habe, das kann ich Ihnen versichern, kein Bedürfnis mehr, neben einer Chemiefabrik zu wohnen.

Was ist aus der Straße geworden, in der Sie aufgewachsen sind?
Anstatt die Fabrik zu schließen, riss die Stadt einfach die ganzen Häuser ab. Die Anwohner wurden zwangsumgesiedelt.

Existiert das Haus Ihrer Familie noch – oder wurde es auch abgerissen?
Plattgewalzt. Es war eine furchtbare Zeit für uns alle. Meine Großeltern, bei denen ich damals mit meiner Mutter wohnte, lebten 45 Jahre in ihrem Haus. Die Stadtverwaltung war gnadenlos, fast stalinistisch.

Der englische Künstler Jeremy Deller veranstaltete im August einen großen Umzug durch Manchester. Als krönenden Abschluss ließ er eine Steel-Drum-Combo Songs von Joy Division und New Order spielen.
Hätte ich dem Umzug beiwohnen können, wäre ich sicherlich sehr gerührt gewesen. Es ist schön, wenn man eines Tages realisiert, dass man mit seiner Musik eine Spur hinterlassen hat, dass man seiner Stadt einen kleinen Stempel aufzudrücken vermochte.

Das klingt recht versöhnlich.
Ich stehe gerne mit beiden Füssen auf dem Boden. Alles, auf das ich zurückblicke, ist mit dieser Stadt aufs Engste verknüpft. Trotz aller schlechten Erinnerungen habe ich es in Manchester geschafft, als Musiker Karriere zu machen – und nicht woanders. Man darf aber auch die Wirkung von Punk nicht unterschätzen. Punk zu sein bedeutete damals, sich gegen die ganzen Superstars und Supergroups zu stellen. Gegen die Eagles, Sie wissen schon, gegen pompösen Stadionrock, der den Menschen die Musik raubte und sie von der Musik abkoppelte. Punk wollte den Menschen die Musik zurückgeben.

Das Arbeitsethos der Arbeiterklasse?
Absolut. Eine Familie, die wie wir der Arbeiterklasse angehörte, wohnte in einer angemieteten Sozialwohnung. Mein Großvater arbeitete als Techniker in einer Fabrik, meine Großmutter war Putzfrau, meine Mutter konnte nicht arbeiten. Ich lernte, nichts als gegeben anzusehen.

Würden Sie sich heute noch als der ›working class‹ zugehörig bezeichnen?
Nein. Und ich will auch hinzufügen, dass ich meinen Beruf als Musiker liebe. Ihn auszuüben ist wahrlich keine lästige Pflicht. Im Ernst: Aus dem Nichts einen Song zu schreiben, ist die größte Befriedigung, die ich mir vorstellen kann.

Apropos: Kürzlich bat mich Johnny Marr zu raten, warum Sie beide in den Neunzigern nur drei Schallplatten als Electronic veröffentlicht hatten.
Und was haben Sie geantwortet?

Was sollte ich sagen? Ich wusste es nicht.
Und was meinte Johnny?

Dass Sie beide einfach die ganze Zeit im Mittelmeer herumgesegelt seien.
Hahahaha! Stimmt!

Was gefällt Ihnen am Segeln?
Ich rede normalerweise nicht in der Öffentlichkeit über meine Segel-Leidenschaft.

Es gibt aber sicherlich einige interessante Verbindungen zu ihrem Leben als Musiker.
Ich begann zu segeln, um einen Ausgleich zum Tourleben zu finden. Auf Tour ist man den ganzen Tag von sehr vielen Menschen umgeben, und abends, vor der Bühne, sind es dann gerne mal mehrere tausend. Ich wandte mich dem Segeln zu, um mich von Menschen zu entfernen. Auf dem Meer gibt es nichts. Nur den Horizont. Würde ich in den Urlaub fahren und in einem Hotel absteigen, würde ich mich wieder wie auf Tour fühlen, wo ich ja auch viel Zeit in Hotels verbringe. Hotels und größere Städte üben keinerlei Faszination mehr auf mich aus. Doch wenn ich nicht Musik mache, muss ich mich anderweitig beschäftigen. Ich kann nicht einfach zu Hause sitzen und Fernsehen gucken. Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger ging ich deswegen extrem viel aus, was meiner Gesundheit sehr geschadet hat. Acid House war mein Ding. Und dann gab es in einem Club, es muss Ende 1992 gewesen sein, diesen einen Moment, der für mich alles veränderte. Ein Besucher hielt mir seine Pistole ins Gesicht.

Eine Pistole?!
Dieser Mann hatte es nicht auf mich abgesehen, er suchte eigentlich einen anderen Gast, der ihm eine reingehauen hatte. Er betrat den Raum mit einer Strumpfmaske über dem Kopf, trug einen Vollbart und eine orangefarbene Jacke. Ich war total druff, um mich herum drückten sich die anderen Partygäste an die Wände. Nur ich stand alleine in der Mitte des Raumes – und dieser Typ mit seiner Pistole direkt vor mir.

Und dann?
Nichts weiter. Er ging in den nächsten Raum, um den Mann zu finden, auf den er es abgesehen hatte. Trotzdem war das mein ›Road to Damascus‹-Erlebnis, der Moment, in dem ich mein Leben änderte. Mir wurde an diesem Abend schlagartig bewusst, dass die Acid-House-Clubszene am Ende war. Ich wollte weder meine Freundin noch mich selbst jemals wieder in solch eine Situation bringen. Ich hörte auf auszugehen. Also was sollte ich an den Wochenenden nun machen? Ich ging segeln. Ich kaufte Wein und Bier, lud Freunde ein und ging mit ihnen segeln.

Gehört zum Segeln Mut?
Kommt drauf an. Das Mittelmeer ist überhaupt nicht gefährlich. Um dort zu segeln, muss man nicht mutig sein. Übermorgen fahre ich mit meiner Frau und meinen Kindern auf die Äußeren Hebriden, um dort zu segeln. Das ist mutig, hahaha! Es kann dort sehr ungemütlich und unheimlich werden, wenn das Wetter verrückt spielt.

Es gehörte auch eine Portion Mut dazu, als Sie nach Ian Curtis’ Tode dessen Rolle als Sänger übernahmen.
Leben bedeutet nun mal, nicht selbstzufrieden zu sein und sich immer und immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen. Mir gefällt am Segeln wie am Musizieren, dass ich mich dabei weiterbilden kann. Ich lerne in beiden Bereichen noch immer dazu und muss ernste Aufgaben lösen. Warum funktioniert dieser Song nicht? Was stimmt mit ihm nicht? Diese Gedanken finde ich sehr stimulierend, und indem ich das Problem schließlich löse, bilde ich mich weiter. Und nicht anders ist es beim Segeln. Obwohl ich ursprünglich zu segeln begann, um alles hinter mir zu lassen und mich zu entspannen, stellen sich auf dem Wasser andauernd Fragen: Warum segelt das Boot nicht dahin, wo ich will? Was mache ich, wenn der Wind dreht?

Wenn Sie als Skipper mit Freunden an Bord segeln, übernehmen Sie Verantwortung für das Wohlbefinden und die Sicherheit der Mitreisenden. Übernimmt der Frontmann, der Sänger einer Band, letztlich nicht auch die größte Verantwortung für eine Band?
Das könnte man sicher denken. Doch ich bin seit 32 Jahren Musiker, und ich sage Ihnen: Musik zu machen, bedeutet das genaue Gegenteil von Verantwortung! Das zog mich am Bandleben immer an: Ich war mit 21 noch nicht erwachsen, ›ein ewiger Jugendlicher‹. Ich habe in der Schule nichts gelernt, die Lehrer, die uns sogar schlugen, waren Arschlöcher, die mein Selbstwertgefühl zu brechen versuchten. Ein Lehrer kam zu mir und sagte: ›Du kannst zwar gut zeichnen und malen und interessierst dich für Literatur, aber das wird dir nichts bringen. Da wo du herkommst, aus Salford, wird aus dir höchstens ein Fabrikarbeiter werden.‹ Ich verließ die Schule daraufhin mit 16. Ich wollte keinerlei Verantwortung übernehmen, wollte einfach nur Spaß haben. Und das zog ich dann als Musiker durch. Ich trank zu viel, schlief mit zu vielen Frauen und war sicherlich ab und an ein großes Arschloch, besonders auf Tour. Aber was gibt es für einen jungen Mann Schöneres, als um die Welt zu reisen, sich jeden Abend zu besaufen und für nichts geradestehen zu müssen? Unterbewusst habe ich mich damals vermutlich danach gesehnt, eines Tages auch einmal Verantwortung zu übernehmen, und sei es als Steuermann eines Bootes. Als Kapitän bin ich ja tatsächlich für alles und das Leben der Mitreisenden verantwortlich.

Denken Sie an ein bestimmtes Erlebnis?
Vor zwei Jahren segelte ich über den Atlantik, von Barbados nach Teneriffa, 2.600 Seemeilen – auf einem großen Segelboot mit einer Crew von 13 Leuten. Ich heuerte als einfaches Crewmitglied an, einer meiner Freunde war der Kapitän. Wir segelten Tag und Nacht. Eines Nachts stand ich alleine am Steuer und hielt Wache. Ich musste die Radarschirme im Auge behalten und darauf achten, dass wir nicht irgendwo gegenfuhren. Ich übernahm Verantwortung – Verantwortung für mich und die anderen zwölf Menschen, die unter Deck schliefen. Es war herrlich!

Sie könnten nur noch segeln!
Nein. Wenn ich zu oft segeln würde, würde es seinen Reiz verlieren.

Golfen?
Ich hasse Golfen. Als Jugendlicher wurde ich mal von einem Golfplatz geschmissen.

Warum?
Wir klauten die Golfbälle, um sie später wieder an die Golfer zu verkaufen.

Das Album »Never Cry Another Tear« von Bad Lieutenant ist soeben erschienen (Triple Echo / Coop / Universal), eine auf 1.000 Exemplare limitierte Special Edition des Albums wird direkt über den Shop der Band vertrieben.

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