Yoko Ono im Interview: »… oder ob man tatsächlich zum Hammer greift«

Yoko Ono (Foto: Markus Altmann)

Sie ist ganz klein und zierlich, und man sieht ihr von Angesicht zu Angesicht die 76 Jahre nicht an: Yoko Ono, Konzeptkünstlerin von Weltrang und umstrittene Musikerin, veröffentlicht zum ersten Mal seit 1973 mit »Between My Head and the Sky« ein neues Album ihrer Plastic Ono Band. Diese ist in neuer Besetzung wiederauferstanden. Gemeinsam mit ihrem Sohn Sean Lennon versammelte sie eine Schar toller internationaler Musiker um sich – unter ihnen Cornelius und Erik Friedlander. Ihr eklektischer Pop klingt ebenso gegenwärtig wie relevant. Yoko Onos Timing ist perfekt: Die unermüdliche Kämpferin für den Weltfrieden nahm erst kürzlich auf der Biennale in Venedig neben John Baldessari den Preis für ihr Lebenswerk entgegen.

Yoko Ono Spex-Gespräch Interview Markus AltmannYoko Ono, in dem titelgebenden Song Ihres neuen Albums, »Between My Head and the Sky«, besingen Sie ein Café in Wien.
    Das Café Klein ist ein kleines Kaffeehaus – vielleicht heißt es deswegen ›Klein‹? Freunde hatten es mir empfohlen. Auch Sie sollten dort unbedingt mal hingehen.

Warum, gibt es da guten Kuchen?
    Der ist auch gut, aber darum geht es nicht.

Sie singen: »When I’m in Vienna / I go to Café Klein / All my friends are still sitting there / From the last century / Oh quick, get out from the back door like he used to / The soul eater’s here again / Hey man, my friends are safe now«
    Während der Nazi-Herrschaft war das Café Klein ein Ort, an den Juden flüchten konnten. Es gab in Wien eine Druckerwerkstatt, welche die Flüchtlinge mit gefälschten Pässen versorgte. Um an einen solchen Pass zu gelangen, ging man ins Café Klein. Ganz wichtig waren das Hinterzimmer und die Hintertür, die eine Art Fluchtweg darstellte.


STREAM: Yoko Ono Plastic Ono Band – Betwen My Head and the Sky

Sie sind Japanerin. Sie leben in New York. Warum taucht das Café Klein in einem Ihrer Songs auf?
    Weil ich in diesem Song von Geistern singe. Den Geistern der Verfolgten. Das ist es ja: Als ich das Café Klein besuchte, spürte ich, wie die Geister zu mir sprachen.

In Ihrem Song »Healing« verweisen Sie auf Auschwitz als gewissermaßen offene Wunde – der Deutschen.
    Ich spreche aber nicht nur von den Verbrechen der Nazis an den Juden. Ich singe in meinem neuen Song »Higa Noboru« auch von Hiroshima. Natürlich ist mir klar, dass ich mir Ereignisse herauspicke, die von jedem sofort erinnert werden, wenn nur der Name fällt. Damit kehrt man natürlich die riesige Mehrzahl all jener Verbrechen unter den Tisch, die nicht so leicht mit einem Bild zu verknüpfen sind. Jedes Land hat in der Vergangenheit eine furchtbare Erfahrung gemacht, die es zu überwinden gilt. Ich bin ein positiver Mensch. Als solcher bin ich gezwungen, die negativen Dinge zur Sprache zu bringen. Nur so können sie überwunden werden, geheilt werden.

Meinen Sie damit, dass der Mensch stets die Möglichkeit hat, Realität und Gegenwart zu erschaffen?
    Der Mensch hat diese Möglichkeit, jeden Tag und jede Minute. Und der Künstler hat mit seinem Beruf sogar die Verpflichtung, dies zu tun. Nehmen Sie mein »Beat Piece«. Es besteht aus einem Satz: »Listen to a heartbeat.« Sie beeinflussen Ihre unmittelbare Gegenwart, wenn Sie die Anweisung befolgen.

Sie wurden berühmt mit Ihren »Instructions« – also Ihren Konzeptkunstarbeiten, die daraus bestanden, dass Sie dem Betrachter eine Handlungsanweisung gaben. Ihre bekannteste »Instruction« trägt den Titel »Hole to See the Sky Through«: Die Anweisung lautet, ein Loch in ein Blatt Papier zu reißen, um durch dieses den Himmel zu betrachten.
    Ganz genau. Für mich ist es nie darum gegangen, eine Barriere zwischen dem elitären Künstler und dem Betrachter zu errichten. Es gab Kunstwerke von mir, die bestanden aus der Anweisung, dass der Besucher der Ausstellung mein Kunstwerk verändern solle – etwa einen aus der Wand herausragenden Nagel hineinhämmern. Das war damals, in den Fünfzigern und Sechzigern, ein Sakrileg. Noch heute flippen die meisten Künstler aus, wenn man ihr Kunstwerk berührt – es hat unberührt zu bleiben bis in alle Ewigkeit. In einem Zustand ohne Berührung zu verharren, ist jedoch das Gegenteil von Lebendigkeit. Mit meinen »Instructions« wende ich mich direkt an den Betrachter, stelle ihm eine Aufgabe, die er hoffentlich auch ausführt.

Warum »hoffentlich«?
    Weil Aktion Lebendigkeit bedeutet und es einen großen Unterschied macht, ob man eine Handlungsanweisung nur als Text betrachtet und sozusagen intellektuell verarbeitet oder ob man tatsächlich zum Hammer greift, eine Flasche zerschlägt und alle Scherben einzeln an zufällig ausgewählte Personen verschickt, die im eigenen Adressbuch stehen. Es markiert einen Unterschied. Etwas wird passieren. Man generiert Realität, wenn man eine Anweisung befolgt.

Hans Ulrich Obrist sagt Gleiches über Gesprächssituationen.
    Und ich stimme ihm da zu. Auch ein Gespräch ist eben nicht einseitig, sondern beiderseitig, und am Ende gehen veränderte, aneinander gewachsene Menschen auseinander.

Sie haben die »Instructions«-Serie nie abgeschlossen, richtig?
    Nein. Sie läuft weiter. Noch heute sind die meisten meiner Arbeiten »Instructions«.

Die Texte Ihrer neuen Songs, die Sie mit der neu formierten Plastic Ono Band aufgenommen haben, sind indes keine »Instructions«.
    Nein, es wäre ja auch etwas dreist, wenn ich stets nur als Frau auftreten würde, die Anweisungen erteilt. Die Texte auf meinem neuen Album sind vielmehr geprägt von der japanischen Lyrikform des Haiku. Zwar halte ich mich nicht an den vorgeschriebenen Silbenrhythmus Fünf-Sieben-Fünf, aber ich wollte unbedingt mit einer poetischen Sprache die Zeit zum Stillstand bringen.

Yoko Ono Spex-Gespräch Haiku TwitterIn Europa ist man zunehmend fasziniert von der ökonomischen Reimform der Haikus.
    Haikus sind die reinste Form des Gedichts. Haiku bedeutet: In drei kurzen Sätzen sagen, was zu sagen ist. Ich beobachte sehr aufmerksam, wie sich Twitter, SMS und andere moderne Kommunikationsformen, die sich auch darüber definieren, dass eine festgelegte Zeichenzahl nicht überschritten werden kann, zu einem weltweiten Kurznachrichtenstandard entwickeln. Legen Sie die Matrix der Poesie über Twitter, und Sie haben Haiku 2.0 – einen weltweiten Standard für Gedankenaustausch mit der Zärtlichkeit und der Schönheit der Poesie. Malen Sie sich einmal die Möglichkeiten aus und wie es die Menschen verändern würde, wenn wir uns dieses kleine extra Bisschen Zeit nähmen und aus einer stinknormalen Textnachricht eine Botschaft mit lyrischer Grundierung herausarbeiteten. In allem, was ich tue, versuche ich eine lyrische, poetische Ebene einzubeziehen. Bereits mein Buch »Grapefruit« von 1964, das nur aus »Instructions« bestand, war von mir als Gedichtbuch angelegt. Meine »Instructions« sind lesbar als freie, weitergedachte Poesie.

1964 war Manhattan ein kreativer Schmelztiegel. Sie trafen auf alle Protagonisten der damaligen Zeit: George Maciunas, Andy Warhol, Jonas Mekas und viele andere mehr. Würden Sie sagen, dass Sie alle etwas Gemeinsames, Verbindendes haben?
    Sie alle waren in meinen Augen wie Zen-Mönche. Sie alle haben in einem hohem Maße die Welt und das Leben verstanden. Die Art, wie sie mit dem Leben umgegangen sind bzw. noch gehen, deutet ganz klar darauf hin, dass sie dem Leben als Meditation begegnen.

Haben Sie etwas von diesen Männern gelernt?
    Ich möchte andersrum fragen: Vielleicht haben sie alle von mir gelernt? Viele Menschen sind reflexhaft der Meinung, dass Frauen angesichts solch großartiger Männer nur vor Ehrfurcht erstarren können. Meist ist es jedoch genau umgekehrt, nur sind Frauen die leiseren Lehrer, sie drängen sich nicht in den Vordergrund, hinterlassen aber ihre unauslöschbaren Spuren in Sachen Weisheit und Achtsamkeit. Die Begründung hierfür ist ganz einfach: Nur Frauen können Leben geben. Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Wir alle, John eingeschlossen, waren freie Individuen. Wir haben getan, was wir für richtig hielten, und von jedem gelernt, der uns etwas beizubringen imstande war. Ich wehre mich nur gegen die Grundannahme, dass Frauen stets von Männern lernen und nicht umgekehrt.

Trotzdem: War es nicht sonderbar, dass alle großen Köpfe Ihrer Generation zur selben Zeit am selben Ort waren?
    Die Stadt schien damals wie ein Magnet zu wirken. Wir alle waren Magneten in einer magnetisierenden Stadt. Wir haben in den Sechzigern und Siebzigern Dinge erkämpft, auf die man heute selbstverständlich aufbaut. Es geht immer weiter und weiter und weiter.

Sie gehen auch immer weiter, kommen künstlerisch nie zum Stillstand. Woher beziehen Sie Ihre Inspiration?
    Meine Liebe zum Leben gibt mir die Kraft und die Energie. Wenn man die Liebe als Antrieb wählt, ist es leichter, Kunst zu produzieren. Viele Leute werden Künstler, weil sie reich werden wollen oder weil sie denken, sie könnten berühmt werden. Das mag ihnen sogar gelingen. Aber ich bin felsenfest der Überzeugung, dass Liebe der beste Antrieb ist, um gute Kunst zu machen. Liebe ist so eine unglaubliche Kraft. Die Kraft liegt im Lächeln. Kommt einem, ganz generell gesprochen, die Liebe abhanden, dann wird man krank. Erst verliert man seine Identität, anschließend die Gesundheit. Die Leute lachen immer, wenn ich so rede, aber ich glaube nun mal fest an die heilende Kraft der Liebe und an Liebe als Antrieb und Währung. Liebe ist eine sehr starke Währung. Auf alle Fälle ist Liebe eine stärkere Währung als Geld. Auch meine Kunst entsteht nicht als Beitrag zum Kunstmarkt, sondern um einen spirituellen Beitrag zu leisten. Die heilende Kraft, die auf diese Weise freigesetzt wird, wird sich in Weltfrieden manifestieren.

Eine interessante Theorie.
    Das ist keine Theorie, das ist eine logische Schlussfolgerung.

Sie sprechen von der Zukunft. Was ist mit dem Leben in der Gegenwart?
    Es ist nicht wirklich die Zukunft, von der ich spreche. Wovon ich spreche, passiert ja bereits hier und jetzt auf unserem Planeten. Wer sich in Einklang bringt mit den Schwingungen der Musik, wird nicht in den Krieg ziehen.

Nach 36 Jahren haben Sie – wenngleich in neuer Besetzung – die Plastic Ono Band wieder ins Leben gerufen. Wofür steht eigentlich das ›Plastic‹ im Bandnamen?
    Ich wurde Ende der Sechziger nach Westberlin eingeladen, um hier ein Konzert zu geben. Ich dachte mir also: Da ich ja nun einmal eine Avantgarde-Künstlerin bin, muss ich mir etwas ausdenken, das weiter geht als ein Rockkonzert – das den Begriff des Konzertes bis zur Unkenntlichkeit erweitert.

So, wie Sie gemeinsam mit Lennon und dem Song »Revolution 9« den Begriff des Popsongs auf dem »White Album« der Beatles erweitert haben?
    Genau. Ich stellte mir vor, dass ich zwar ein Konzert geben würde, aber statt mit Musikern aufzutreten, würde ich Bandmaschinen auf die Bühne stellen. Auf den Bändern sollte Musik sein, und ich würde die Bänder so abspielen, dass eine einmalige Klangcollage entsteht. Die Bandmaschinen, das war mein Plan, sollten in vier Plexiglas-Vitrinen gut sichtbar auf der Bühne stehen. Ich erzählte John von meinem Plan und zeigte ihm ein Modell, wie ich mir die Bühne vorstellte. John ging ins Badezimmer und kam mit ein paar Plastikhüllen zurück, in denen man Reisezahnbürsten aufbewahrt, und positionierte sie wie Figuren auf der Miniaturbühne. Da stand sie also vereint, die Plastic Ono Band. Eine undefinierbare Band, irgendwo zwischen Realität und Künstlichkeit. Ich wusste damals noch gar nicht, dass Kraftwerk Ähnliches mit ihren Robotern im Sinn hatten.

Das klingt so gar nicht nach der verkopften Theorielastigkeit, die man der Konzeptkunst gemeinhin andichtet.
    Konzeptkunst bildet viel öfter, als man denkt, das Leben selbst ab. Konzeptkunst ist in den seltensten Fällen theoretisch.

War auch Ihr seinerzeit vielbeachtetes Internet-Projekt »Acorns« Konzeptkunst?
    Selbstverständlich. Für einen Zeitraum von einhundert Tagen stellte ich täglich eine »Instruction« ins Netz. Das Projekt startete ich 1997. Für mich war es eine frühe Auseinandersetzung mit dem World Wide Web. Ich wollte es einfach nur einmal ausprobiert haben, stellte aber fest: Theoretisch kann ich mit dem Internet die ganze Welt mit meinen »Instructions« erreichen. Und wenn wir davon ausgehen, dass das Befolgen einer Anweisung den Menschen in seinem Innersten verändert, bedeutet ein Projekt wie »Acorns« ja nichts anderes, als die Welt potenziell zum Positiven zu verändern.

Ein Projekt wie »Acorns« kann man als frühe Form des Blogs begreifen, wobei das Internet selbst wie eine Anweisung auftritt: Jeden Tag hat Inhalt produziert zu werden.
    Interessanterweise verdichtet sich Sprache scheinbar automatisch, wenn man sie wiederholt, ihr einen Rhythmus gibt. Beständiges Schreiben ist wie eine Meditation. Viele Leute denken ja, Meditation bedeute lediglich ›zu sitzen‹. Ich hingegen sage: Das Leben selbst ist eine einzige Meditation. Die Frage lautet: Wie sehr bin ich mir als Individuum dieser Tatsache bewusst? Lesen ist Meditation. Schreiben ist es vielleicht noch viel mehr. Achtsam spazieren zu gehen ist eine Form von Meditation. Die Art, wie ich esse, kann Meditation sein. Das Wesen der Meditation ist grob gesagt, dass man sich auf Schritt und Tritt bewusst macht, was man gerade tut. Wer derart meditierend durch die Welt geht, wird anderen nichts Schlechtes zufügen. In diesem Sinne ist Meditation für den Weltfrieden unerlässlich.

Weltfrieden ist ein großes Wort. Haben Sie keine Angst, an dem Vorhaben zu scheitern?
    Ich möchte den Leidenden helfen. Ich habe ein großes Bedürfnis, geschundene Seelen zu heilen. Oft sitze ich nachts alleine in meinem Apartment am Central Park. Niemand ist dann in der Wohnung, es ist still. Und dann höre ich die Schreie der Frauen. Die Schreie der Frauen dieser Welt, die sich in ihrem Leid nicht anders zu helfen wissen, als zu schreien.

Die Schreie der Männer hören Sie nicht?
    Die gibt es auch, aber ich höre die Schreie der Frauen. Vor allem im Mittleren Osten werden die Frauen teilweise so schlecht behandelt, dass es eine einzige Ungerechtigkeit ist. In meinem Song »Time for Action« von dem Album »Blueprint for a Sunrise« aus dem Jahr 2001 behandele ich genau diese Gewalt gegen Frauen. All die ungehörten Schreie der Frauen sind in diesem Song zu hören. Auch der Song »I Want You to Remember Me« von der selben Platte besteht aus lauter collagierten Aussagen geschundener und missbrauchter Frauen.

Ihr neues Album klingt, als käme es direkt aus der Zukunft. Zugleich klingt es nach dem New York der Achtziger. Wie viel Einfluss hatten Musiker wie Ihr Sohn und Produzent Sean oder Keigo »Cornelius« Oyamada?
    Sean lud mich ein, auf einem Konzert seiner Band in Tokio zu singen. Ich dachte mir: Das ist mir zu anstrengend – den ganzen Weg nach Japan fliegen, nur um an einem Abend mit meinem Sohn in Tokio auf der Bühne zu stehen. Aber dann dachte ich mir: Sean bittet mich so selten um einen solchen Gefallen, also flog ich rüber. Wir gaben dieses Konzert, und es durchfuhr mich: Diese Musiker sind so talentiert! Die konnten richtig zuhören. Also ließ ich Seans Freunde aus Tokio einfliegen, und gemeinsam nahmen wir mein Album in New York auf. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr darauf achte, die Entstehungsprozesse von Kunst und Musik nicht zu zerdenken. Ich mag es, wenn eine Aufnahme schnell über die Bühne geht. Daher lege ich Wert darauf, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die wissen, was sie können und was sie tun.

Sie mögen es nicht, wenn Ideen verschwinden?
    Ich muss meine Ideen festhalten, wenn ich sie habe. Meine Songs, meine Verknüpfungen basieren auf Ideen. Ich bin, was meine Musik betrifft, wie eine Regisseurin. Oft ergeht es mir so, dass ich in mir etwas spüre, das ich dann herauslasse. Der kreative Akt besteht dann also nicht darin, etwas zu generieren, sondern darin, etwas nicht zu verhindern.

Entstehen so die sehr freien Gesangsmomente, die auch auf »Between My Head and the Sky« zu hören sind?
    Genau, ich kann nur singen, wenn ich mich auf die Musik verlassen kann. Ich singe gelegentlich in einer ganz und gar freien Form, einer Art Sing-Geschrei. Es gibt immer wieder Leute, die mich darauf ansprechen, dass diese Art von Gesang sie an spanischen Flamenco-Gesang erinnern würde. Darauf kann ich nur sagen: Ich glaube an Reinkarnation. Vielleicht war ich in einem früheren Leben ein Flamencosänger?

Waren Sie in Ihren vorangegangenen Leben immer ein Mensch?
    Meistens war ich ein Mann, glaube ich zumindest.

 

Yoko Ono »Between My Head and the Sky« (Chimera Music / Indigo) bereits erschienen
Hans Ulrich Obrist »Interviews With Yoko Ono« (Verlag der Buchhandlung Walther König)

Foto: © Markus Altmann / Spex

2 KOMMENTARE

  1. I am an old fan of the Lennon Ono music from „imagine“, „sometime im new york „days.
    I get the impression, Mrs. Ono sees no way than constantly repeating her message of meditation and peace and removal of the sufferings of the world (Buddhistic first „noble truth“ ). It maybe of interest for her, that repetion and resonance are fundamentals of the human mind. In order to enhance the east-west connection and the philosophical impact with intellectual awareness, I repeat an appraisal of „repetition and difference“ by Deuleuze. Here an enhancing of the impact of meditaion ist to gain too:
    You have come to the awarness of the brain activtity and the generation of moods and thoughts.
    For this, much more asanas are recommanded by Buddha himself than Mrs. Ono has found necessary to mention. This negelct is very common by even zen buddhistic followers. As Mrs. Ono strongly propagates meditation, reminding maybe useful in order to avoid to much failures and disappointments ending up in stopping meditation.

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