Soul Jazz – »Box of Dub 2«- und Singles-Compilation

Soul Jazz Singles    Neben immer neuen Forschungsarbeiten wie etwa jüngst den »Drums Of Cuba«, in deren rituellem Trommel-Purismus sicher auch für einen Ricardo Villalobos viel Spaß und Weiterverwendung stecken, entwickelt sich Soul Jazz Records mit Wucht zum Meta-Label für Dubstep. Den Willen zumindest belegt die Ankündigung des Londoner Labels, zunächst am 22. Oktober eine CD-Compilations der »Singles 2006 – 7« zu veröffentlichen, nur um dann am 12. November mit der Dubstep-Compilation »Box of Dub 2« gleich nachzulegen.

    Gut, die Singles beschränken sich keineswegs auf Bassmusik: Von der 3 CD-Compilation »Soul Jazz Records Singles 2006 – 7« aus schmeißen ESG einen knochentrockenen Tambourin-Funk in die Räume, zeigt sich Rekid abermals als Produzent kühl fließenden Techno-Gels, und der ansonsten von Kompakt her so bekannte Matias Aguayo bildet mit seinem aufreizend langsamen Vollmond-Raunen die Verbindungsachse zu den Tracks von Ladybug, Skream oder den Digital Mystikz. Die Variationen der Sub-Frequenz aber strukturieren die Singles-Compilation, deren Tracks auf der dritten CD von nicht benannten DJs gemixt werden.

    Mit der »Box of Dub 2« schließlich scheinen die Soul Jazz-Leute eine ganze Reihe begründen zu wollen. Konzept und Cover führen sofort erkenbar die erste Ausgabe fort, und das selbe lässt sich von der Zusammenstellung sagen: alte Hasen (Pinch, Kode 9, Digital Mystikz), aufkommende Stars (Ramadanman, Cotti) und Soul Jazz-Entdeckungen (Sub Version) liefern exklusive Tracks. Bald, mehr, hier.

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