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Sonneborn und sein Redaktions-Dream-Team hatte sich am vergangenen Mittwoch mit einem VW-Golf, getarnt als "Guidomobil", und einem Wahlkampfstand in der Eisenacher Fussgängerzone postiert und mit antisemitischen Plakatslogans für die FDP geworben. Auf den Plakaten waren eindeutig antisemitische Slogans und Motive zu sehen, wie z.B. das Gesicht von Michel Friedman, dem Vize-Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, mit einem roten Kreuz über dem Mund und dem Spruch "Gib endlich Friedman!". Dem nicht genug, verteilten die "Jungliberalen" eine Umfrage mit Fragen wie "Soll Michel Friedman in sein Heimatland zurückkehren?". Bei den Antworten von "Wenn es ihm hier nicht gefällt!" oder "Zurück in die Türkei!" konnte einem schon mal übel werden. Knapp 50% der befragten Eisenacher stimmten übrigens den Aussagen Jüren W. Möllemanns zu. Als schliesslich der Eisenancher FDP-Kreis-Vorsitzende Klaus Schneider an den Stand kam und den Titanic-Redakteuren zustimmend erklärte, dass Möllemanns Einsatz der FDP in Thüringen Stimmen bringe sowie sich vor der blau-gelben Kulisse beim Händeschütteln fotografieren liess, war die Aktion zum völligen Erfolg gereift. In der Folge der Aktion gab es natürlich flächendeckend Dementis und Distanzierungen, jedoch zieht die bissige Satire bereits in der Presse ihre Kreise (z.B. in Spiegel Online oder der Thüringer Allgemeinen ). Die Jungliberalen Thüringens scheinen derzeit mit der Situation etwas überfordert zu sein: Das Forum ihrer Seite wurde wegen "eines Hacker Angiffes" kurzfristig geschlossen. Warum sich nun Martin Sonneborn mit seiner Aktion im Falle einer Anklage wegen "Verleumdung" auf einen innerparteilichen Disput berufen kann? Er ist seit mehreren Jahren eingetragenes Mitglied der FDP…
Auf eine "innerparteiliche Auseinandersetzung" kann sich Titanic -Chefredakteur dieser Tage berufen, wenn ihm die angedrohte Anklage der thüringer Jungliberalen auf den Tisch flattert.
Sonneborn und sein Redaktions-Dream-Team hatte sich am vergangenen Mittwoch mit einem VW-Golf, getarnt als "Guidomobil", und einem Wahlkampfstand in der Eisenacher Fussgängerzone postiert und mit antisemitischen Plakatslogans für die FDP geworben. Auf den Plakaten waren eindeutig antisemitische Slogans und Motive zu sehen, wie z.B. das Gesicht von Michel Friedman, dem Vize-Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, mit einem roten Kreuz über dem Mund und dem Spruch "Gib endlich Friedman!". Dem nicht genug, verteilten die "Jungliberalen" eine Umfrage mit Fragen wie "Soll Michel Friedman in sein Heimatland zurückkehren?". Bei den Antworten von "Wenn es ihm hier nicht gefällt!" oder "Zurück in die Türkei!" konnte einem schon mal übel werden. Knapp 50% der befragten Eisenacher stimmten übrigens den Aussagen Jüren W. Möllemanns zu. Als schliesslich der Eisenancher FDP-Kreis-Vorsitzende Klaus Schneider an den Stand kam und den Titanic-Redakteuren zustimmend erklärte, dass Möllemanns Einsatz der FDP in Thüringen Stimmen bringe sowie sich vor der blau-gelben Kulisse beim Händeschütteln fotografieren liess, war die Aktion zum völligen Erfolg gereift. In der Folge der Aktion gab es natürlich flächendeckend Dementis und Distanzierungen, jedoch zieht die bissige Satire bereits in der Presse ihre Kreise (z.B. in Spiegel Online oder der Thüringer Allgemeinen ). Die Jungliberalen Thüringens scheinen derzeit mit der Situation etwas überfordert zu sein: Das Forum ihrer Seite wurde wegen "eines Hacker Angiffes" kurzfristig geschlossen. Warum sich nun Martin Sonneborn mit seiner Aktion im Falle einer Anklage wegen "Verleumdung" auf einen innerparteilichen Disput berufen kann? Er ist seit mehreren Jahren eingetragenes Mitglied der FDP…