»So much beauty comin‘ out of my ass«: Peaches kündigt neues Album an / feat. Kim Gordon & Feist

Mit dem selbstkreierten Video zu »Light In Places« kündigt Peaches ihr erstes Studio-Schrägstrich-Garagenalbum seit sechs Jahren an. Rub erscheint am 25. September auf I U She Music / Indigo.

Zehn Stunden täglich sollen die kanadische provocatrice passionnée und Chicks-on-Speed-Livedrummer Vice Cooler unterm Autolauben-Wellblechdach in Los Angeles Beats gebuttert haben. Das Konglomerat aus Klartext-Sprechgesang und Zick-Zack-Bass wird nun als das »kompromissloseste musikalische Statement« ihrer Karriere angekündigt. Wer sich fragt, ob nach I Feel Cream nicht endgültig alle Grenzwälle an der Gender-Front generalzerlegt wurden, kriegt gleich von drei Frauen den Kopf gewaschen.

Kim Gordon, als Sonic-Youth-Bassistin und -Sängerin geadelt, als Memoirenmutter gelyncht, widmet sich im ersten Stück der Platte wieder dem, was sie am besten kann: einer Hook. Der Promo-Legende nach war »Close Up« nach einem einzigen Take in der Tüte. Wie viele Anläufe Feist brauchte, um ihren Beitrag »I Mean Something« pressreif zu bekommen, ist nicht überliefert.

Innovation: Trennungslieder. Nach anderthalb Dekaden der korrekten political incorrectness verarztet Peaches damit nicht nur pathologische Schubladendenkerinnen, sondern auch ihre persönlichen Seelenrisse. Dafür bleibt sie in puncto Album-Visualisierung Wiederholungstäterin: Im I-Feel-Cream-Schema wird ein Clip pro Stück in Eigenregie realisiert. Den Auftakt macht »Light In Places«, für das sich die britische Performerin Empress Stah dorthin begab, wo nicht nur die Kleiderordnung luftiger wird.

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