Major Lazer treibts bunt

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Es liest sich wie ein Witz, ist aber ernst gemeint: Der US-Rapper Calvin Broadus alias Snoop Dogg, der zuletzt mit einem 2Pac-Hologramm rappte und in den 90ern mit den Alben Doggystyle und Tha Doggfather seinen Erfolg begründete, will von nun an Snoop Lion heißen. In der Rastafari-Religion hat er seinen neuen Lebenssinn erkannt und nun als Reggaekünstler mit Diplo bzw. Major Lazer ein ganzes Album aufgenommen hat, dass im Herbst unter dem Titel Reincarnated erscheinen soll. Im Trailer (s.u.) der dazugehörigen Filmdokumentation äußert sich Broadus über den Bruch: »With no disrespect, I'm tired of rap.« Das nachfolgend zu hörende erste Lied, La La La, verspricht mit seiner Seichtigkeit milde Erfolgsaussichten.

   Und da Diplo bei seinen Kollaborationen keine Grenzen kennt, hat er auch gleich eine illustere Riege für Free The Universe, das neue Album von Major Lazer, organisiert. Der Produzent Switch, mit dem er noch das Debüt Guns Don’t Kill People… Lazers Do aufgenommen hatte, ist nun nur noch kreativer Zuarbeiter bzw. Gast statt Bandmitglied, dafür sollen jedoch Vampire Weekends Ezra Koenig, Dirty Projectors’ Amber Coffmann, Cash Moneys Tyga, Chart-Pop-Sweetie Bruno Mars, Wynter Gordon, Dev, Shaggy, Flux Pavillion und noch einige ungenannte Künstler darauf vertreten sein. Das kann ja heiter werden, im Herbst. Der Song Get Free mit Amber Coffmann war im Frühjahr bereits mit der gleichnamigen EP erschienen und ist nachfolgend im Video zu sehen.

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