Sizarr, Video zu »Ab in die Provinz«

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Lange keine deprimierendere Story mehr gehört. In der ersten Folge der Serie Hometown Heroes sieht man die Band Sizarr durch ihr Heimatkaff in der Pfalz laufen. Bald steht man vor einem trostlosen Bauplatz und hört dazu folgende Erklärung der Band: »Kurz nachdem wir damals Landau verlassen haben, haben sie hier einen Skatepark hingestellt. Jetzt sind wir wieder da und wollten Skaten, aber der Park ist weg.« Sizarr wären nicht die Ersten, die ihre nichts-zu-tun-Landjugend in frische Popsongs verwandelten – bei den drei jungen Grundschulfreunden werden eklektisch-verhallte Elegien daraus, irgendwo zwischen »Wave und Warp«, wie SPEX bereits in N°340 feststellte. Im nachfolgend zu sehenden Video präsentiert sich die Band erfrischend unaffektiert und gibt verwirrende Statements zu »deutscher Undergroundmusik« ab.

   Ferner haben die Musiker ein Radioprogramm (»Headphone Highlights«) zusammengestellt, welches deren stark heterogenen musikalischen Unterbau bezeugt: Auf Eminem folgt hier Elliott Smith.

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1 KOMMENTAR

  1. Noch deprimierender als „Landau“ finde ich „Red Bull Music Academy“. Aber ja, deprimierend ist es so oder so. Atomisierte Einsamkeiten im Westen, Osten, Süden, Norden, (bis zum Rand voll mit Academy-Strategien)…

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