Selber machen

Jugendliche dürften sich über diese Meldung freuen: Mit Xingtone gibt es jetzt in den USA für 15 Dollar eine Software, die aus einer beliebigen mp3-Datei einen Klingelton macht und diesen an das Handy schickt. Die Musikindustrie, die mit Klingeltönen geschätzte 3 Milliarden Dollar einnimmt, reagiert …
Jugendliche dürften sich über diese Meldung freuen: Mit Xingtone gibt es jetzt in den USA für 15 Dollar eine Software, die aus einer beliebigen mp3-Datei einen Klingelton macht und diesen an das Handy schickt. Die Musikindustrie, die mit Klingeltönen geschätzte 3 Milliarden Dollar einnimmt, reagiert zurückhaltend: "Es ist deshalb problematisch, weil es das Potenzial hat, das Geschäft mit den Klingeltönen gleich zu Beginnn seiner Entwicklung kaputt zu machen", erklärte Ted Cohen von EMI. Dagegen hat Hollywood Records bereits eine Partnerschaft mit Xingtone abgeschlossen. Das Label Artemis-Records legt sogar jedem Exemplar des Album von "Sugarcult" eine Vollversion der Software bei.
Ob das das Ende für Klingelton-Werbung auf den Musiksendern bedeutet? Gemessen am Zwang, bei Werbung für Klingeltöne umzuschalten, wäre es sicher wünschenswert. Die Software wird zur Zeit für Europa getestet.

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