ierungen zum FDP-Skandal gestartet hatte. "Er hat so viele Menschen verletzt, gerade aus jüdischen Gemeinden und dort die Arbeit von 20, 30 Jahren zunichte gemacht."

Die Künstler wiederum sollten "nicht immer nur reagieren, sie müssten die Politik zwingen, auf die Menschen zu reagieren." Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung im Zusammenhang mit Christoph Schlingensiefs Internet-Auftritt "Aktion 18" äusserte sich der Regisseur: "Unsere Internetseite spült gerade den braunen Dreck nach oben. Es ist eine Plattform, die mit Botenstoffen arbeitet. Die Seite besteht aus allem, was frei zugänglich ist im Netz! Und jetzt, wo ich Möllemann angreife, kommt der Staatsanwalt und wirft mir vor, dass ich die Sachen sichtbar gemacht habe? Merkwürdiger Vorgang." Schlingensief fühlt sich an die Vorgänge im Verlauf seiner Wiener Container-Performance gegen Fremdenhass und Rassismus im Sommer 2000, "nur mit dem Unterschied, dass einige Leute nervös werden, weil es um unseren deutschen Dreck geht und nicht nur um das böse Ausland. Aber ich bleibe bei meinen Themen, auch wenn das manche Konservative nervt."
"Herr Möllemann soll mal schön den Mund halten", entrüstete sich Christoph Schlingensief über die Angriffe, die Jürgen Möllemann in den letzten Tagen gegen ihn und seine Inszenierungen zum FDP-Skandal gestartet hatte. "Er hat so viele Menschen verletzt, gerade aus jüdischen Gemeinden und dort die Arbeit von 20, 30 Jahren zunichte gemacht."
Die Künstler wiederum sollten "nicht immer nur reagieren, sie müssten die Politik zwingen, auf die Menschen zu reagieren." Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Volksverhetzung im Zusammenhang mit Christoph Schlingensiefs Internet-Auftritt "Aktion 18" äusserte sich der Regisseur: "Unsere Internetseite spült gerade den braunen Dreck nach oben. Es ist eine Plattform, die mit Botenstoffen arbeitet. Die Seite besteht aus allem, was frei zugänglich ist im Netz! Und jetzt, wo ich Möllemann angreife, kommt der Staatsanwalt und wirft mir vor, dass ich die Sachen sichtbar gemacht habe? Merkwürdiger Vorgang." Schlingensief fühlt sich an die Vorgänge im Verlauf seiner Wiener Container-Performance gegen Fremdenhass und Rassismus im Sommer 2000, "nur mit dem Unterschied, dass einige Leute nervös werden, weil es um unseren deutschen Dreck geht und nicht nur um das böse Ausland. Aber ich bleibe bei meinen Themen, auch wenn das manche Konservative nervt."