Schlecht abschneiden, hart durchgreifen, Hanse- statt Hauptstadt

her Markt bricht ein – Das deutsche Tonträgergeschäft brach im Jahr 2003 massiv ein: ‚Der Umsatzrückgang der Phonowirtschaft in 2003 von rund 20 Prozent ist erschreckend‘, bringt Gerd Gebhardt als Vorsitzender der deutschen Phonoverbände die Lage auf den Punkt. ‚Musik wird immer mehr gehört, aber immer weniger gekauft‘, analysiert er weiter." (…) "Während die Branche nach Umsätzen hinter das Ergebnis des Jahres 1989 zurückfällt, bleiben die Musik-DVDs mit inzwischen 7,9 Mio. verkauften Exemplaren weiterhin ein Hoffnungsschimmer für das Musikgeschäft. Parallel büßten CD-Alben und Singles Boden ein. Zumindest nach Charts-Anteilen schnitten deutsche Produktionen dagegen so erfolgreich ab wie nie zuvor. Als wesentlichen Grund für die Einbußen im Musikgeschäft führt der Bundesverband Phono kostenlose Musikkopien und die Internetpiraterie an. Eine aktuelle GfK-Studie soll das untermauern", so der Newsservice. Nachricht Nummer Zwei: "Bundesverband nimmt Jagd auf P2P-Nutzer auf – Nach den Industrieverbänden in den USA, Dänemark, Italien und Kanada geht nun auch der deutsche Bundesverband Phono gerichtlich gegen User von P2P-Tauschbörsen vor. ‚Nutzer von sogenannten ‚Tauschbörsen‘, die Musik illegal im Internet anbieten, müssen jetzt auch in Deutschland mit Rechtsverfahren rechnen‘, erklärt Verbändechef Gerd Gebhardt. Ende März hat der Verband, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei Rasch in Hamburg, 68 Strafanzeigen eingereicht, bei denen zunächst die Indentität der P2P-Nutzer ermittelt werden soll, die darauf hin mit Schadenersatzforderungen rechnen müssen. Zahlreiche Verbände der Musikwirtschaft und deutsche Künstler begrüßten die Ankündigung des Verbands und unterstützen die Verfolgung der illegalen Musikanbieter." Wie schön, dass es also (endlich wieder einfache) Lösungen für das Problem der Musikindustrie gibt. NOT! Nummer Drei: "Warner gibt Berlin einen Korb – Das Team von Warner Music Germany um Bernd Dopp hat sich für einen Verbleib in Hamburg und gegen einen Standortwechsel nach Berlin entschieden. Nach sorgfältiger Abwägung aller Vor- und Nachteile sei diese Entscheidung am 29. März in enger Abstimmung mit dem New Yorker Warner-Headquarter gefallen." Bang. Das ist nun wirklich mal eine überraschende News. Berlin am Ende?

Der Branchendienst Musikwoche.de geizte heute nicht mit Blitz-Newsmails zum leidigen Thema "Krise der Musikindustrie". Mit teils heftigen Inhalten. Nummer Eins: "Deutscher Markt bricht ein – Das deutsche Tonträgergeschäft brach im Jahr 2003 massiv ein: ‚Der Umsatzrückgang der Phonowirtschaft in 2003 von rund 20 Prozent ist erschreckend‘, bringt Gerd Gebhardt als Vorsitzender der deutschen Phonoverbände die Lage auf den Punkt. ‚Musik wird immer mehr gehört, aber immer weniger gekauft‘, analysiert er weiter." (…) "Während die Branche nach Umsätzen hinter das Ergebnis des Jahres 1989 zurückfällt, bleiben die Musik-DVDs mit inzwischen 7,9 Mio. verkauften Exemplaren weiterhin ein Hoffnungsschimmer für das Musikgeschäft. Parallel büßten CD-Alben und Singles Boden ein. Zumindest nach Charts-Anteilen schnitten deutsche Produktionen dagegen so erfolgreich ab wie nie zuvor. Als wesentlichen Grund für die Einbußen im Musikgeschäft führt der Bundesverband Phono kostenlose Musikkopien und die Internetpiraterie an. Eine aktuelle GfK-Studie soll das untermauern", so der Newsservice. Nachricht Nummer Zwei: "Bundesverband nimmt Jagd auf P2P-Nutzer auf – Nach den Industrieverbänden in den USA, Dänemark, Italien und Kanada geht nun auch der deutsche Bundesverband Phono gerichtlich gegen User von P2P-Tauschbörsen vor. ‚Nutzer von sogenannten ‚Tauschbörsen‘, die Musik illegal im Internet anbieten, müssen jetzt auch in Deutschland mit Rechtsverfahren rechnen‘, erklärt Verbändechef Gerd Gebhardt. Ende März hat der Verband, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei Rasch in Hamburg, 68 Strafanzeigen eingereicht, bei denen zunächst die Indentität der P2P-Nutzer ermittelt werden soll, die darauf hin mit Schadenersatzforderungen rechnen müssen. Zahlreiche Verbände der Musikwirtschaft und deutsche Künstler begrüßten die Ankündigung des Verbands und unterstützen die Verfolgung der illegalen Musikanbieter." Wie schön, dass es also (endlich wieder einfache) Lösungen für das Problem der Musikindustrie gibt. NOT! Nummer Drei: "Warner gibt Berlin einen Korb – Das Team von Warner Music Germany um Bernd Dopp hat sich für einen Verbleib in Hamburg und gegen einen Standortwechsel nach Berlin entschieden. Nach sorgfältiger Abwägung aller Vor- und Nachteile sei diese Entscheidung am 29. März in enger Abstimmung mit dem New Yorker Warner-Headquarter gefallen." Bang. Das ist nun wirklich mal eine überraschende News. Berlin am Ende?

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