Schimmernde Schwärze – Black Marble »It’s Immaterial« im exklusiven Albumvorabstream

Verloren in der Spiegelwelt: Chris Stewart alias Black Marble. Foto: Joseph Jagos

Inspiriert vom Sound und DIY-Ethos der Synth-Szene der späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre webt Chris Stewart als Black Marble ätherische Songs in dunkle Cold-Wave-Gewänder. Das zweite Album It’s Immaterial erscheint am 14. Oktober bei Ghostly International – bei SPEX jetzt schon im Stream. 

Als Black Marble 2012 mit ihrer EP Weight Against The Door auf der Bildfläche erschienen, verbargen sich hinter dem Namen noch zwei Künstler. Chris Stewart und Ty Kube hatten sich gefunden, um den Klang von Synth-Wave-Pionieren wie Silicon Teens, Iron Curtains oder Solid Space zu huldigen. Noch im gleichen Jahr veröffentlichten sie ihr Debüt A Different Arrangement. Danach folgte: Stille.

Vier Jahre hat Chris Stewart gebraucht, bis sich die durch seine Transition von der Ost- an die Westküste aufgewirbelten Ideen gesetzt hatten. Diese Phase des psychischen und physischen Umbruchs, das Gefühl zwischen zwei Orten gefangen zu sein, zieht sich durch das neue Album, das Stewart in Eigenregie geschrieben, aufgenommen und abgemischt hat.

Mit dem Wandel vom Kollektiv zum Ein-Mann-Projekt hat sich auch der Sound von Black Marble entwickelt – It’s Immaterial ist Ausdruck von Stewards ganz persönlicher künstlerischer Vision. Der Gesang ist dringlicher, die Produktion weicher. It’s Immaterial klingt nicht mehr wie ein scharfer Windstoß in einer zugigen Fabrikhalle, sondern dringt warm ans Ohr – wie Feuerprasseln aus dem Kamin im Nebenraum.

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