Rockmusiker Scott Weiland ist gestorben

Foto: Scott Weiland / Instagram

Der amerikanische Sänger Scott Weiland wurde nur 48 Jahre alt.

Wie Rolling Stone unter Berufung auf Weilands Management berichtet, ist der vormalige Sänger der kalifornischen Grunge-Rockband Stone Temple Pilots am späten Donnerstagabend leblos im Tourbus seiner aktuellen Band Wildabouts aufgefunden worden. Die Gruppe wollte ein Konzert im Medina Entertainment Center in Medina, Minnesota spielen.

Scott Richard Kline, dessen Geburtsname von Adoptivvater Dave Weiland nach der Trennung seiner Eltern geändert wurde, kam am 27. Oktober 1967 in San Jose, Kalifornien zur Welt. In der Hochphase des Grunge gelang Weiland als Sänger der Stone Temple Pilots der musikalische Durchbruch.

Die Band aus San Diego gewann 1994 einen Grammy, veröffentlichte vor ihrer zeitweisen Trennung im Jahr 2002 fünf Alben mit zahlreichen Sellern wie »Creep«, »Big Empty«, »Vasoline« oder »Interstate Love Song«. In der Off-Phase schloss Weiland sich der Band Velvet Revolver an, die neben ihm aus den vormaligen Guns-‚N‘-Roses-Musikern Slash, Duff McKagan und Matt Sorum bestand, und ebenfalls mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Das letzte, selbstbetitelte Album der wiedervereinigten Stone Temple Pilots stammt aus 2010, zwei Jahre später trennte sich die Band von Weiland. Zudem veröffentlichte er vier Soloalben.

Weiland hinterlässt zwei Kinder. Die Todesursache ist bislang ungeklärt. Er wurde nur 48 Jahre alt.

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